Stärkere Gewichtung der Interessen benachteiligter Personengruppen

Alle Menschen sind unterschiedlich. Aber „es ist normal verschieden zu sein“,  wie es der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker einmal formulierte. Alle sind wir mit Talenten und Fähigkeiten ausgestattet, aber auch mit Begrenzungen und Handicaps. Manche Menschen haben erhebliche oder dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen oder Sinnesbeeinträchtigungen.

Diesen Menschen wollen wir zukünftig mehr Gehör geben. So soll unsere Gemeindeverwaltung auch für diese Menschen eine verlässliche Anlaufstelle sein, in der sie Beratung und Hilfestellung erfahren. In der ihnen der Weg zu Fachbehörden geöffnet wird.

Auch möchten wir, dass bei zukünftigen Bau- und Sanierungsmaßnahmen an kommunalen Einrichtungen den Bedürfnissen dieser Menschen (Stichwort: Barrierefreiheit) mehr Rechnung getragen wird.

Schlussendlich hat auch die Einrichtung eines entsprechenden Beirates, als Ansprechpartner für die Menschen vor Ort und als beratendes und verbindendes Glied hin zur Gemeindeverwaltung und den politischen Gremien, einen gewissen Charme für die Freie Bürgergemeinschaft.

Bessere ÖPNV-Anbindung unserer einzelnen Ortsteile

Mobilität ist im ländlichen Raum ein herausforderndes Thema. Mit der Umstellung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 haben wir im Bereich der Schülerbeförderung eine Schlechterstellung erfahren, die nur mit viel Mühe und Anstrengungen von privaten und politischen Akteuren korrigiert werden konnte.


Eine Verbesserung der derzeitigen Situation wäre mit dem Fahrdienst Carlos möglich, muss aber aufgrund der Ausgestaltung dieser Serviceleistung von der Gemeinde mit rund 100.000,– Euro pro Jahr bezuschusst werden. Dann wären Fahrten auch in benachbarte Kreise möglich und der Zugang zu Fahrtzielen wie Ärzten, Physiotherapeuten und anderen Anlässen außerhalb unseres Gemeindegebietes möglich.


Die KVG hat im Januar in der 2026 Gemeinde ein Pilotprojekt vorgestellt, dass diese kreisübergreifenden Fahrten ebenfalls nicht bieten kann, aber insgesamt gleichwohl eine Verbesserung der Anbindung der Ortsteile schafft, die nicht direkt an der B276 liegen. Hier kann schon zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2026 eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Die FBG wird sich hierfür einsetzen.


In der kommenden Legislatur werden wir uns erneut mit dem Thema Bürgerbus beschäftigen und diesen für den ursprünglich verfolgten Zweck in Einsatz zu bringen.

Liste 6 | Jochen Seipel | Listenplatz 1

In meiner Funktion als Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender der FBG stehe ich für vernünftige Lösungen in allen Bereichen der Gemeinde ein.
Die Kommunalpolitik umfasst ein weites Spektrum an Aufgaben und als Gemeindevertreter trage ich Verantwortung gegenüber unseren Einwohnern.
Mit Wahlzeiträumen von 5 Jahren lassen sich sehr genau Entscheidungen und Entwicklungen aus der Vergangenheit beobachten und Auswirkungen in die Zukunft feststellen. Mit diesem Erfahrungsschatz stehe ich mit den Kollegen für eine weitere Amtszeit zur Wahl und damit für eine Fortsetzung
unserer soliden Politik, für die Erhaltung der Infrastruktur der Gemeinde und soweit unsere finanziellen Möglichkeiten es zulassen, für die Verbesserung der Lebensqualität in unserer Gemeinde zur Verfügung.


Liste 6 | Carsten Kauck | Listenplatz 2

Kommunalpolitik ist besonders greifbar, da die Entscheidungen und Ergebnisse oft direkt vor der Haustür sichtbar sind.

Ich möchte weiterhin unsere Daseinsvorsorge stärken. Unsere kommunalen Kindergärten und die hausärztliche Versorgung sehe ich dabei als Grundpfeiler der Gemeinde .

Das Ehrenamt ist das Rückgrat Birsteins. Feuerwehren und Vereine erhalten weiterhin meine Unterstützung.

Es bedarf einer modernen Infrastruktur. Breitbandausbau und ein vernünftiger ÖPNV sind heute Standortfaktoren.

Vorangestellt: alles muss bezahlbar sein, Steuererhöhungen und neue Schulden sind keine Lösung.


Liste 6 | Maiko Spano | Listenplatz 3

Die Gemeinde trägt Verantwortung – nicht abstrakt, sondern ganz konkret für das tägliche Leben aller Bürgerinnen und Bürger. Dazu gehört eine funktionierende Infrastruktur, ausreichend Wohnraum, gute Betreuung für Kinder, attraktive Freizeitangebote und eine verlässliche Notfallversorgung. All das ist unverzichtbar, und all das kostet Geld.

Deshalb muss die Gemeinde dafür sorgen, dass genügend finanzielle Mittel vorhanden sind, um diese Grundbedürfnisse zu sichern. Das gelingt nur, wenn mit Weitsicht und Vernunft gewirtschaftet wird:

  • klare Prioritäten setzen,
  • zuerst das Notwendige finanzieren,
  • und weitergehende Projekte nur auf Basis solider, durchdachter Finanzierungskonzepte angehen.

Finanzielle Mittel können durch Spenden aus der Wirtschaft, oder durch die Ansiedlung neuer Gewerbetreibenden in Birstein, oder viele andere Wege generiert werden. Diese Möglichkeiten zu finden und umzusetzen ist eine der Kernaufgaben in der Gemeindepolitik, der Gemeindevertreter, des Gemeindevorstandes und nicht zuletzt des Vorsitzenden des Gemeindevorstandes, dem Bürgermeister selbst.

Der schlechteste aller Wege wäre es, die Bürgerinnen und Bürger zur Kasse zu bitten, weil zuvor schlecht geplant oder riskant finanziert wurde. Steuererhöhungen dürfen niemals das Reparaturwerkzeug für Fehlentscheidungen sein.

Genau das versuche ich mit aller Kraft zu verhindern. Der Geldbeutel der Menschen muss tabu sein. Wer mit dem Geld anderer arbeitet, trägt eine besondere Verantwortung – und muss entsprechend achtsam handeln.

Wenn dieses Bewusstsein in der Gemeindepolitik verankert ist, dann hat sich mein Einsatz gelohnt.


Liste 6 | Dana Kauck | Listenplatz 5

Das Interesse an Politik habe ich schon relativ früh in mir getragen und möchte nun auch als ein Teil davon aktiv werden.

Kommunalpolitik bedeutet für mich, dass wir alle zusammen unser Birstein vertreten. – Unser Birstein, in dem jede Meinung zählt und in dem jeder etwas bewirken kann. In meinen Augen ist Kommunalpolitik vielfältig und hat ein offenes Ohr für alle Ideen und Vorschläge.

Das ist auch ein Teil dessen, was ich erreichen möchte. Jeder Vorschlag ist interessant für unsere Gemeinde und macht sie und ihre Politik interessant für jeden ihrer Bürger.
Außerdem ist es mir wichtig, unsere Gemeinschaft innerhalb der Ortsteile und als Großgemeinde allgemein zu stützen. Dabei geht es um Vereine, kulturelle sowie traditionelle Events oder auch Feste, die hier bei uns Generationen vereinen. Ich denke, das macht unser Birstein ein Stück besonderer.
Und schließlich steht mein Einstieg in die Kommunalpolitik auch für das Engagement für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Ihre Wünsche und Ideen liegen mir sehr am Herzen.

Genau das wünsche ich mir für die kommende Wahlperiode – diesen Zusammenhalt, diese Vielfalt und diese frischen Ideen, die unsere Gemeinde Birstein formen können.


Liste 6 | Peter Blumöhr | Listenplatz 6

Spiel- und Sportplätze, Grillhütten und Pavillons sind Orte an denen das Leben unserer Dorfgemeinschaft entsteht.
In ganz Birstein gibt es Dorfgemeinschafts- bzw. Bürgerhäuser, Sportler- und Vereinsheime.
Sie sind Teil unserer Heimat, unser Geld ist hier sehr gut investiert.

Alle Gebäude und Plätze wurden mit Hilfe von Bürgern und Vereinen mit Unterstützung der Gemeinde gebaut und aus Steuermitteln bezahlt.
Öffentliche Fördermittel unterstützen uns dabei und helfen, die Finanzierungskosten zu begrenzen.

Auch in Zukunft werden große und kleine Investitionen in den Erhalt und die Ausstattung aller Projekte zu finanzieren sein. Als Beispiel seien hier freies Wlan, Defibrillatoren oder Heizungserneuerungen genannt.

Die Erfordernisse und Wünsche müssen erkannt, unvoreingenommen im Austausch mit den Vereinen besprochen und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten umgesetzt werden.
Wir setzten und dafür ein, dass Notwendige und das Wünschenswerte zu unterscheiden und
die beste Reihenfolge zur Umsetzung zu finden.

Die Nutzung der DGH- und Bürgerhäuser muss für Birsteiner Bürger und Vereine ohne große Kosten ermöglicht werden. Daher unterstützen wir die kostenlose Nutzung durch die Birsteiner Vereine und die reduzierten Mietpreise für private Feiern.


Liste 6 | Manfred Schlums | Listenplatz 7

Bleibt ein Hamburger in Birstein ein Hamburger oder ist er nach mehr als 40 Jahren Standorttreue doch schon ein bisschen eingemeindet?
Wer mehr über mich wissen möchte, kann auf der Website der Großgemeinde unter folgendem link:
https://www.birstein.de/seite/de/vogelsberg/3066/-/Ein_Hamburger_in_Obersotzbach.html
mehr Persönliches über mich erfahren.
Mit meiner Expertise aus Lebenserfahrung, gesundem Menschenverstand, kaufmännischem Verständnis und persönlichen beruflichen Erfahrungen möchte ich das eine oder andere Thema gemeinsam mit anderen, d.h. parteiübergreifend in der Birsteiner Gemeindevertretung voranbringen.
Insbesondere in der Immobilienwelt und bei der gemeindlichen Entwicklung – Städte nennen das Stadtplanung – möchte ich mit meinem Fachwissen die Großgemeinde Birstein unterstützen.
Kernfragen der nahen Zukunft
• Rechenzentrum ja oder nein, falls ja wie und zu wessen Nutzen?
• Bestehen überhaupt realistische Alternativen zur Nutzung der im Bebauungsplan ausgewiesenen Flächen?
• Welche Investitionen sind bei angespannter Haushaltslage überhaupt noch möglich und was ist davon zwingend erforderlich?
• Gibt es überhaupt kurz- und mittelfristig ausreichend Spielraum und wie sieht die Gesamtplanung hierzu aus?
bedürfen baldiger Antworten, bevor Entscheidungen zu Einzelmaßnahmen getroffen werden können.
Hier und in anderen Themen durch Informationsgewinn für eine ausreichende Sachanalyse mitzuwirken, sehe ich als Hauptaufgabe, nicht zuletzt neben der kritischen Begleitung der durch die Verwaltung eingebrachten Vorlagen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich mit Ihrer Stimme dabei unterstützen.

 


Liste 6 | Udo Manz | Listenplatz 8

Starke Gemeinschaft durch engagierte Vereine, verlässliche Feuerwehr, solide Finanzpolitik und ein funktionierendes Mobilitätsangebot.
Unsere Vereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie bringen Menschen aller Generationen zusammen, fördern Integration, vermitteln Werte und schaffen Begegnungen. Ob Sport, Kultur, Musik oder Brauchtum – das Vereinsleben prägt das Gesicht unserer Gemeinde. Eine verlässliche finanzielle und organisatorische Unterstützung der Vereine ist deshalb eine Investition in die Zukunft und in die Lebensqualität vor Ort.
Ein besonderer Stellenwert kommt der Feuerwehr zu. Sie steht rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung bereit und erfüllt ihre Aufgaben mit großem Engagement und hoher Professionalität. Die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden verdienen nicht nur Anerkennung, sondern auch eine moderne Ausstattung und gute Rahmenbedingungen zum Schutz ihrer Gesundheit im Einsatz.
Gleichzeitig ist eine solide und verantwortungsvolle Finanzpolitik die Grundlage für nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, die bereits in der Gemeinde ansässigen Unternehmen zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und verlässliche Perspektiven zu schaffen. Dies erfordert einen stetigen, zuverlässigen und lösungsorientierten Dialog zwischen Gemeinde und Unternehmen.
Darüber hinaus soll die gezielte Gewinnung neuer Firmen vorangetrieben werden. Neue Unternehmen bringen Investitionen, Innovationen, zusätzliche Arbeitsplätze und somit Neubürger in die Gemeinde, die wiederum zur Stärkung der Vereine und des Ehrenamtes zur Verfügung stehen. Eine ausgewogene Wirtschaftsentwicklung stärkt die Einnahmeseite des Gemeindehaushalts und schafft den finanziellen Spielraum, um weiterhin in Infrastruktur, Bildung, Sicherheit und das soziale Leben zu investieren.
Ein funktionierendes Mobilitätsangebot ist Grundlage für die Entwicklung der bereits genannten Schwerpunkte. Es schafft finanzielle Freiräume für unsere Bürger*innen und ist ein wichtiger Indikator für die Lebensqualität in unserer Gemeinde. Ein zweites oder drittes Fahrzeug wäre nicht mehr von Nöten, finanzielle Freiräume würden geschaffen und di e Vorteile im Klimaschutz liegen auf der Hand.