Die Gemeinde trägt Verantwortung – nicht abstrakt, sondern ganz konkret für das tägliche Leben aller Bürgerinnen und Bürger. Dazu gehört eine funktionierende Infrastruktur, ausreichend Wohnraum, gute Betreuung für Kinder, attraktive Freizeitangebote und eine verlässliche Notfallversorgung. All das ist unverzichtbar, und all das kostet Geld.
Deshalb muss die Gemeinde dafür sorgen, dass genügend finanzielle Mittel vorhanden sind, um diese Grundbedürfnisse zu sichern. Das gelingt nur, wenn mit Weitsicht und Vernunft gewirtschaftet wird:
- klare Prioritäten setzen,
- zuerst das Notwendige finanzieren,
- und weitergehende Projekte nur auf Basis solider, durchdachter Finanzierungskonzepte angehen.
Finanzielle Mittel können durch Spenden aus der Wirtschaft, oder durch die Ansiedlung neuer Gewerbetreibenden in Birstein, oder viele andere Wege generiert werden. Diese Möglichkeiten zu finden und umzusetzen ist eine der Kernaufgaben in der Gemeindepolitik, der Gemeindevertreter, des Gemeindevorstandes und nicht zuletzt des Vorsitzenden des Gemeindevorstandes, dem Bürgermeister selbst.
Der schlechteste aller Wege wäre es, die Bürgerinnen und Bürger zur Kasse zu bitten, weil zuvor schlecht geplant oder riskant finanziert wurde. Steuererhöhungen dürfen niemals das Reparaturwerkzeug für Fehlentscheidungen sein.
Genau das versuche ich mit aller Kraft zu verhindern. Der Geldbeutel der Menschen muss tabu sein. Wer mit dem Geld anderer arbeitet, trägt eine besondere Verantwortung – und muss entsprechend achtsam handeln.
Wenn dieses Bewusstsein in der Gemeindepolitik verankert ist, dann hat sich mein Einsatz gelohnt.