Das Rechenzentrum kommt: Sachverstand statt Stimmungsmache – Mitbürgerinnen und Mitbürger, gestaltet die Auflagen mit!

– 11. Juni 2026 –

Die Gemeindevertretung hat am Donnerstag (11.06.2026) den städtebaulichen Vertrag für das geplante Rechenzentrum beschlossen. Als Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) haben wir dieses hochkomplexe Großprojekt von Anfang an intensiv, kritisch und sachlich begleitet.

Für uns gilt seit jeher: Kommunalpolitik funktioniert nur unvoreingenommen und nah an den Menschen. Ohne ideologische Scheuklappen und unabhängig von großen Parteibüchern wägen wir stets ab, was das Beste für unsere Heimatgemeinde und das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger ist.

Ein Projekt dieser Dimension lässt sich nicht in einfaches Schwarz-Weiß-Denken drängen. Plakativer Protest hilft Birstein ebenso wenig weiter wie blindes Durchwinken. Wir betrachten kommunale Entscheidungen mit gesundem Menschenverstand und wirtschaftlicher Vernunft.

Die Chancen für Birstein: Der vereinbarte Wärmeenergiefonds spült verlässlich Geld in die Gemeindekasse, ohne dass wir den Bürgerinnen und Bürgern tiefer in die Tasche greifen müssen. Neue Arbeitsplätze, Gewinne an Kaufkraft und die Chance, langjährige „Leerstände“ durch Gewerbeansiedlungen zu sanieren, sind echte Impulse für unsere Zukunft.

Die berechtigten Sorgen: Ein massiver Betonklotz am Ortsrand verändert das Landschaftsbild in unserem schönen Tal mit dem Blick Richtung Hoherodskopf dauerhaft. Zudem treibt viele Menschen die Sorge um, ob bestehende Gesetze und Umweltauflagen ausreichen, um die Lebensqualität in unserer ländlichen Idylle vor Lärm und Emissionen zu schützen.

Beide Wege sind legitim, beide haben Vorteile und Nachteile und beide wurden selbst innerhalb der FBG-Birstein am 11.06.2026 unterschiedlich abgestimmt. Das ist gelebt Demokratie.

Verlässliche Politik entsteht nicht durch populistische Worte, sondern durch verantwortungsvolles Handeln. Hätten konkrete Absichtserklärungen und Zusagen der verantwortlichen Vorhabensträger vor dem Beschluss noch klarer vorgelegen, wäre die Entscheidung für alle tragfähiger gewesen.

Nun sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Gestaltet die Absichtserklärungen mit!

Wir können das Rad nicht zurückdrehen, aber wir können die Zukunft steuern. Wir müssen sicherstellen, dass aus diesem Projekt das Bestmögliche für Birstein herausgeholt und Schaden minimiert wird.

Welche konkreten Befürchtungen (z. B. zu Lärmschutz, Sichtachsen, Verkehrsbelastung oder Natur) beschäftigen Euch am meisten?

Als FBG werden wir Euer Feedback bündeln, fachlich prüfen und daraus belastbare, verbindliche Absichtserklärungen und Auflagen formulieren. Diese werden wir dem Betreiber im weiteren Verfahren konsequent auferlegen, damit Birstein lebenswert bleibt.

Macht mit auf: https://fbg-birstein.de/loi/
Oder schreibt uns direkt an kontakt@fbg-birstein.de

Letter of Intent

Das Rechenzentrum kommt: Sachverstand statt Stimmungsmache!

Die Gemeindevertretung hat am Donnerstag (11.06.2026) den städtebaulichen Vertrag für das geplante Rechenzentrum beschlossen. Als Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) begleiten wir dieses Großprojekt kritisch, unabhängig und mit gesundem Menschenverstand.

Unser Maßstab: Solide Finanzen und Lebensqualität

  • Die Chancen: Der Wärmeenergiefonds bringt sicheres Geld in die Kasse. Das entlastet die Bürger bei steuerlichen Abgaben. Dazu kommen Arbeitsplätze und wirtschaftliche Impulse.
  • Die Risiken: Ein massiver Betonklotz verändert unser Landschaftsbild und den Blick Richtung Hoherodskopf dauerhaft. Sorgen um Lärm und den Schutz unserer ländlichen Idylle sind real.

Der entscheidende Zusatz: Eure Chance zum Mitmachen!

Wir laufen nicht einfach mit – wir gestalten. Auf unseren Druck hin wurde beschlossen:

Der Gemeindevorstand muss eine verbindliche Absichtserklärung (Letter of Intent) mit dem Betreiber verhandeln.

Hier kommen die Bürger ins Spiel. Wir gießen Eure Sorgen in harte, belastbare Auflagen!

Schreibt Eure Bedenken in die Kommentare! Welche Vorgaben muss der Betreiber zwingend erfüllen?


Inspiration für Eure Kommentare – So könnten konkrete Auflagen im Letter of Intent aussehen:

  • Sichtschutz & Optik: Verpflichtende, dichte Eingrünung durch heimische Bäume und Fassadenbegrünung, um den Betonklotz bestmöglich im Landschaftsbild zu verstecken.
  • Strenger Lärmschutz: Verbindliche Höchstgrenzen für die Kühlanlagen, die weit unter den gesetzlichen Mindestvorgaben liegen – besonders für die Nachtstunden.
  • Verkehrskonzept: Rigorose Routenplanung für den Baustellen- und Lieferverkehr, damit die Wohngebiete der Kerngemeinde komplett entlastet werden.
  • Ressourcenschutz: Vertragliche Zusicherung, dass die lokale Trinkwasserversorgung Vorrang hat und der enorme Kühlwasserbedarf nicht zu Lasten unserer Bürger geht.

Rechenzentrum in Birstein?

– Juni 2026 –

In der Frage, ob in Birstein ein Rechenzentrum entstehen soll, liegt die Entscheidung letztlich bei den gewählten Vertreterinnen und Vertretern. Sie allein haben alle relevanten Informationen vorliegen, sie haben sachkundige Mitglieder ihrer Fraktionen in die Arbeitsgruppe „Rechenzentrum“ entsandt und sie tragen die Verantwortung, Entscheidungen im Sinne der Gemeinde zu treffen.

Grundsätzlich ist es richtig und wichtig, Bürgerinnen und Bürger in politische Prozesse einzubeziehen. Doch es gibt Themen, die so komplex, technisch und vielschichtig sind, dass eine fundierte Bewertung Zeit, Fachwissen und Zugang zu detaillierten Unterlagen erfordert. Diese Ressourcen haben die gewählten Vertreter – weil sie sich intensiv damit auseinandergesetzt haben. Es ist also sinnvoll, sich umfangreich zu informieren und Entscheidungen frei von subjektiven Vorurteilen oder anderen Beeinflussungen zu treffen. Nur wer alle Aspekte, Chancen , Vor.- und Nachteile kennt, sollte sich bei einem so weitreichenden Thema ein Urteil bilden.

Die Stimmen für ein Rechenzentrum nehmen in Kauf, ein Industriegebiet in Birstein zu erlauben, das weder schön anzusehen ist, noch frei von jeglichen Emmissionen sein wird, wenngleich alle gesetzlichen Werte eingehalten werden müssen, regelmäßig geprüft und auf Kosten der Betreiber bei Abweichung anzupassen sind.

Die Stimmen gegen ein Rechenzentrum nehmen in Kauf, dass wohl in absehbarer Zeit keine finanzstarken Wirtschaftsbetriebe die leeren Kassen stützen werden. Die Kosten einer Flächengemeinde wie Birstein verteilen sich auf wenige Einwohner, im Gegensatz zu dichter besiedelten Kommunen auf gleicher Fläche.

Wie auch immer die Entscheidung ausfallen wird, wird es immer Vorteile, aber auch Nachteile geben. Das muss allen bewusst sein, die im Falle der vorliegenden Chancen, für oder auch gegen den Bau des Rechenzentrums stimmen werden.

Demokratie bedeutet nicht, dass jeder alles im Detail prüfen muss. Demokratie bedeutet, dass wir Menschen wählen, denen wir zutrauen, genau das zu tun: sich umfassend zu informieren, abzuwägen und Verantwortung zu übernehmen. Bei Projekten wie dem Rechenzentrum ist Vertrauen in diesen Prozess entscheidend.

Verlässlichkeit entsteht nicht durch Worte, sondern durch gelebte Verantwortung

– April 2026 –

In den vergangenen Wochen wurde in Birstein viel über politische Abläufe, Angebote und vermeintliche Motive gesprochen. Das gehört zu einer lebendigen kommunalen Demokratie dazu. Gleichzeitig zeigt sich, wie wichtig es ist, die Perspektive derjenigen zu erklären, die Verantwortung übernehmen sollen – nicht im Sinne einer Rechtfertigung, sondern als Beitrag zu mehr Transparenz.

Für die Freie Bürgergemeinschaft steht seit jeher ein Grundsatz im Mittelpunkt: Kommunalpolitik funktioniert nur, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu tragen – auch in Ämtern. Wer gestalten möchte, braucht Werkzeuge. Wer Entscheidungen treffen möchte, braucht Mandate. Und wer Veränderungen anstoßen will, muss bereit sein, dafür einzustehen. Das ist kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Projekte umgesetzt, Prozesse gesteuert und Prioritäten gesetzt werden können.

In den Gesprächen nach der Wahl wurde allen Fraktionen ein identisches Angebot zur Mitgestaltung der kommunalen Gremien unterbreitet. Das war bewusst so gewählt: gleiche Chancen, gleiche Verantwortung, gleiche Beteiligung – unabhängig von Größe, Herkunft oder politischer Farbe. Ein solches Vorgehen schafft Fairness und verhindert, dass Posten zu taktischen Instrumenten werden.

Umso wichtiger ist es, klarzustellen: Für die FBG sind Ämter kein Prestigeobjekt, sondern ein Arbeitsauftrag. Wer sie annimmt, tut das nicht, um sich darzustellen, sondern um für die Bürgerinnen und Bürger konkrete Verbesserungen zu erreichen. Wer sie ablehnt, hat dafür möglicherweise gute Gründe – aber die Ablehnung allein darf nicht als moralisch höherwertige Haltung dargestellt werden. Im Gegenteil – Verantwortung zu übernehmen ist notwendig um Veränderung, Lenkung und Mitgestaltung zu sichern.

In der öffentlichen Diskussion entsteht manchmal der Eindruck, als sei es besonders integer, auf Ämter zu verzichten, während diejenigen, die bereit sind, Verantwortung zu tragen, sich erklären müssten. Diese Sichtweise greift zu kurz. Verlässlichkeit zeigt sich nicht im Verweigern, sondern im Mitgestalten. Und Mitgestaltung braucht Strukturen, Aufgaben und Zuständigkeiten.

Die FBG wird auch weiterhin sachorientiert arbeiten, Angebote offen prüfen und Entscheidungen nach Inhalt und Machbarkeit treffen. Dazu gehört, dass man Gesprächsbereitschaft zeigt, aber auch, dass man sich nicht in Rollen drängen lässt, die mit der eigenen Haltung nichts zu tun haben.

Birstein steht vor großen Herausforderungen – finanziell, organisatorisch und strukturell. Diese Aufgaben lassen sich nicht mit Schlagworten lösen, sondern nur mit Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich an klaren Kriterien messen zu lassen: Transparenz, Verlässlichkeit und der Wille, für die Gemeinde zu arbeiten.

Gute Gespräche und neue Impulse – Bürgerdialog der Freien Bürgergemeinschaft Birstein im Bürgerhaus Mauswinkel

Die Mitglieder und Kandidaten der FBG freuen sich über gute Resonanz beim Bürgerdialog.

– März 2026 –

Birstein-Mauswinkel (re). Der Bürgerdialog der Freien Bürgergemeinschaft im Dorfgemeinschaftshaus Mauswinkel ging als „FBG-Parcours“ neue Wege politischer Veranstaltungskonzepte. Er hat sich als inhaltlich reiches und zugleich bemerkenswert zuversichtliches Signal für die zukünftige kommunalpolitische Arbeit erwiesen. Es gab viele gute Gespräche und ebenso neue Impulse.

Auch wenn der Saal ohne Weiteres zusätzliche Gäste hätte aufnehmen können, prägten vor allem die Tiefe der Gespräche, die Offenheit der Teilnehmenden und die fachlich überzeugenden Beiträge neuer als auch erfahrener Mitglieder den Abend. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie breit das Interesse an einer verantwortungsvollen Weiterentwicklung der Gemeinde ist und wie wertvoll der direkte Austausch bleibt.

Besonders deutlich wurde dies an Themenfeldern, die bislang nur am Rande der öffentlichen Diskussion standen. Neue Mitglieder der Wählerliste brachten frische Perspektiven ein, insbesondere zu den Bedürfnissen von Jugendlichen, der Situation der Vereine und der Bedeutung des Ehrenamts. Die Resonanz der Gäste war spürbar positiv. Hervorgehoben wurde vor allem die souveräne Präsentation von Dana Kauck, die gemeinsam mit Jan Girschikofsky zahlreiche Fragen aufgriff, einordnete und konstruktiv weiterführte. Ihr Beitrag machte sichtbar, wie wichtig eine stärkere Einbindung junger Stimmen und engagierter Vereinsmitglieder für die zukünftige Gemeindearbeit sein wird.

Defizitärer Haushalt erlaubt keine großen Sprünge

Jochen Seipel fasste die finanzielle Situation zusammen und bemerkte einmal mehr, dass mit der aktuellen defizitären Haushaltssituation keine großen Sprünge möglich sind.

Ein weiteres zentrales Thema des Abends war die Frage nach einem möglichen Rechenzentrum in Birstein. Die Diskussion reichte von potenziellen finanziellen Chancen für eine Gemeinde, die mit einem defizitären Haushalt ringt, bis hin zu Sorgen über Umwelt- und Gesundheitsaspekte.

Die Bandbreite der Rückmeldungen zeigte, wie groß der Bedarf an verlässlichen Informationen ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Arbeit der eingerichteten Arbeitsgruppe Rechenzentrum eine wichtige Rolle dabei spielen wird, Transparenz zu schaffen und offene Fragen fundiert zu klären.

Die FBG betonte, dass Entscheidungen dieser Tragweite nur auf Basis nachvollziehbarer Fakten und im engen Austausch mit der Bevölkerung getroffen werden können.

Trotz der thematischen Vielfalt blieb der Abend geprägt von einer konstruktiven Grundhaltung. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, eigene Erfahrungen einzubringen und zugleich neue Sichtweisen mitzunehmen. Die Mischung aus fachlicher Substanz, persönlicher Nähe und gegenseitigem Respekt verlieh der Veranstaltung eine besondere Qualität, die weit über den Abend hinauswirkt.

Für die Freie Bürgergemeinschaft bildet der Bürgerdialog einen wichtigen Baustein für die kommende Legislaturperiode. Die Vielzahl an Impulsen soll nun strukturiert ausgewertet und in die politische Arbeit integriert werden. Ziel ist es, die Gemeindeentwicklung weiterhin verantwortungsvoll, transparent und bürgernah zu gestalten – und dabei sowohl bewährte Themen als auch neu identifizierte Handlungsfelder konsequent und mit gesundem Menschenverstand mitzudenken. Die FBG sieht sich durch den Dialog bestärkt, ihren Kurs einer sachorientierten, lösungsfokussierten Kommunalpolitik fortzuführen und die unterschiedlichen Perspektiven aus der Bürgerschaft aktiv in die Entscheidungsprozesse einzubinden.

Bürgerdialog beim FBG-Parcours

– Februar 2026 –

Birstein. Die Freie Bürgergemeinschaft (FBG) Birstein lädt die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde zu einem öffentlichen Bürgerdialog ein. Anlass sind diverse anhaltenden Diskussionen um Haushalt, aktuell  laufende Großprojekte, geplante Projekte und Pflichtaufgaben, die durch die Gemeinde zu tragen sind.

v.l.n.r. Jan Girschikofsky, Udo Manz, Peter Blumöhr, Manfred Schlums, Jochen Seipel, Maiko Spano, Dana Kauck, Carsten Kauck und Jens Einschütz

Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele die Frage, wie zentrale Bereiche künftig zuverlässig organisiert und finanziert werden können. Hierfür stehen die Mitglieder der FBG im direkten Dialog bereit. An Themenstationen wird besprochen, diskutiert und vor allem werden die Ideen der Gäste notiert, wie es bei der Verbesserung des ÖPNV und den Rad- und Wanderwegen (Udo Manz und Jan Girschikofsky), den Straßengebühren und der Infrastruktur im Allgemeinen (Manfred Schlums und Peter Blumöhr), für die Jugend und in den Vereinen (Dana Kauck), dem Ehrenamt, der medizinischen Versorgung oder auch bei den Feuerwehren (Carsten Kauck und Jens Einschütz) weitergehen kann.

Wie kann Birstein auch weiterhin attraktiv bleiben und allen Generationen eine lebenswerte Umgebung bieten, in der sich alle wohlfühlen?

Um diese Themen gemeinsam mit der Bevölkerung zu erörtern, richtet die FBG am 4. März 2026 ab 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Mauswinkel einen offenen Informations- und Austauschabend aus. Die Veranstalter setzen dabei bewusst nicht auf klassische Vorträge, sondern auf ein dialogorientiertes Format. Sie nennen es den ‚FBG-Parcours‘. An mehreren Themenstationen sollen Gespräche in kleinen Gruppen ermöglicht werden, um Anliegen, Erfahrungen und Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger direkt aufzunehmen und über mögliche Lösungen konstruktiv zu sprechen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Menschen in Birstein und den Ortsteilen derzeit beschäftigen: Welche Herausforderungen sind besonders drängend? Wo bestehen konkrete Probleme im Alltag? Und wie lassen sich wichtige Projekte trotz knapper finanzieller Spielräume weiterdenken? Auch Ideen und Vorschläge zu Infrastruktur, Verkehr, Finanzen und Ehrenamt sollen gesammelt und diskutiert werden.

Die FBG betont, dass der Austausch auf Augenhöhe stattfinden soll.

„Wir haben in nahezu allen Bereichen fachliche Experten unter den birsteiner Bürgerinnen und Bürgern.“

Das Wissen und die Perspektiven der Bevölkerung seien ein wesentlicher Baustein, um tragfähige Lösungen für die Zukunft der Gemeinde zu entwickeln. „Nur gemeinsam können wir gute Wege finden“, heißt es aus den Reihen der Freien Bürgergemeinschaft Birstein.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der FBG freuen sich auf eine rege Teilnahme und einen konstruktiven Abend.

Ausbau von Gemeinschaftseinrichtungen

Spiel- und Sportplätze, Grillhütten und Pavillons sind Orte an denen das Leben unserer Dorfgemeinschaft entsteht.
In ganz Birstein gibt es Dorfgemeinschafts- bzw. Bürgerhäuser, Sportler- und Vereinsheime.
Sie sind Teil unserer Heimat, unser Geld ist hier sehr gut investiert.

Alle Gebäude und Plätze wurden mit Hilfe von Bürgern und Vereinen mit Unterstützung der Gemeinde gebaut und aus Steuermitteln bezahlt.
Öffentliche Fördermittel unterstützen uns dabei und helfen, die Finanzierungskosten zu begrenzen.

Auch in Zukunft werden große und kleine Investitionen in den Erhalt und die Ausstattung aller Projekte zu finanzieren sein. Als Beispiel seien hier freies Wlan, Defibrillatoren oder Heizungserneuerungen genannt.

Die Erfordernisse und Wünsche müssen erkannt, unvoreingenommen im Austausch mit den Vereinen besprochen und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten umgesetzt werden.
Wir setzten und dafür ein, dass Notwendige und das Wünschenswerte zu unterscheiden und
die beste Reihenfolge zur Umsetzung zu finden.

Die Nutzung der DGH- und Bürgerhäuser muss für Birsteiner Bürger und Vereine ohne große Kosten ermöglicht werden. Daher unterstützen wir die kostenlose Nutzung durch die Birsteiner Vereine und die reduzierten Mietpreise für private Feiern

Solide Finanzwirtschaft

Wir stehen für eine solide Haushaltspolitik.


Ehrlicher Weise konnten wir dieses Thema in dieser Legislaturperiode in der Gemeindevertretung nicht so konsequent platzieren, wie es eigentlich in unserer DNA steckt.


Wir haben mit Bürgerzentrum Birstein und dem Freizeitbad für zwei entscheidende Großprojekte gestimmt, weil beide Einrichtungen für uns wichtige Einrichtungen der Gemeinde sind. Aber auch hier wären wir gerne alternative Wege gegangen, die unseren Finanzrahmen weniger belastet hätten.
Die Fülle aller anstehenden Projekte erfordert es, Projekte nicht zu verhindern, sondern auf der Kostenseite so umzusetzen, dass wir sparsam wirtschaften.


Die Einnahmen aus der Windkraft sind längst für Mehrkosten in der Kinderbetreuung aufgegangen, soweit diese überhaupt schon geflossen sind.


Schon stehen mit der Kläranlage Oberes Salztal und der Überprüfung und Sanierung der Kanalnetze weitere Ausgaben in Millionenhöhe an.
Hinzu kommt die Sanierung der Kläranlage Wächtersbach. Im Raum stehen hier Kosten von über 30mio. Euro. Anteil der Gemeinde Birstein an diesen Kosten ca. 8mio. Euro.


Und dabei wollen wir die Planung zur Feuerwehr mit den u.a. angedachten Stützpunkten in Obersotzbach und Wüstwilllenroth nicht vergessen. Auch hierbei reden wir von Millionenprojekten.


Dazwischen werden uns immer wieder auch gesetzliche Überregulierungen einholen, die weitere Investitionen erfordern.


Das verpflichtet uns geradezu, in allen Bereichen sparsam zu agieren und jede Investition sorgfältig vorzubereiten. Leider werden diese Bemühungen durch die Förderrichtlinien der Dorfentwicklung und anderer Programme regelmäßig zunichte gemacht, da diese nicht nur fördern, sondern auch zusätzliche Kosten verursachen.


Wenn es uns als Gemeinde nicht gelingt, finanzielle Spielräume zu behalten, dann wird die Kommunalaufsicht das Heft des Handelns für uns übernehmen. Das Ergebnis werden Steuererhöhungen sein, die für eine nachhaltige Verbesserung der finanziellen Situation der Gemeinde sorgen werden.

Verbesserung der Kindergartenbetreuung

An den Bedarfen orientiert haben wir an der Weiterentwicklung und Anpassung von Kindergartenplätzen mitgearbeitet. Wir haben den Ankauf des Nachbargrundstückes am Kindergarten in Lichenroth unterstützt, um hier den Aussenbereich attraktiver machen zu können. Leider hat sich auf diesem Gelände bislang nicht allzuviel getan.


Gerne hätten wir auch die geschlossene Hochebene im Kindergarten Lichenroth wieder aktiviert. Schon eine Initiative unserer Fraktion zur Besichtigung und Aufklärung der Thematik wurde von Bürgermeister Fehl ausgebremst. Für uns völlig unverständlich.


Zuletzt wurde mit Mitteln der Gemeinde ein Kindergartenwagen für einen privaten Anbieter von Kinderbetreuung angeschafft. Dieser steht seit geraumer Zeit am Ortseingang von Kirchbracht und wartet geduldig auf seine Inbetriebnahme. Warum diese Anschaffung getätigt wurde und ob tatsächliche Bedarfe an Kindergartenplätzen dagegenstehen, hat der Bürgermeister auf unsere kritische Rückfrage hin nicht eindeutig belegt. Jedenfalls wurden wir Anfang letzten Jahres informiert und es wurde festgestellt, dass keine weiteren Kindergartenplätze zu organisieren sind. Kurze Zeit später gibt es den plötzlichen Bedarf eines privaten Trägers, es wird ein mehrheitlicher Beschluss herbeigeführt und der Wagen angeschafft.


Es muss klar sein, dass wir nicht für jedes Kind den Wunschplatz organisieren können. In Fällen in denen die Kapazitäten ausgeschöpft sind, sind dann auch Kindergartenplätze in anderen Einrichtungen der Gemeinde zu akzeptieren.


Schließlich hat sich das Defizit in den vergangenen Jahren im Kindergartenbereich stetig vergrößert. Von einer Kostendeckung bei den Kindergartengebühren sind wir sehr weit entfernt. Umso wichtiger ist hier, diesen Bereich auch im Hinblick auf die Kosten im Auge zu behalten und nur dann weitere Kapazitäten zu entwickeln, wenn dies unbedingt notwendig ist.

Die Liste für die Kommunalwahl am 15. März 2026 steht.

– November 2025 –

Verantwortung übernehmen, Zukunft gestalten

Am 15. März 2026 wählen die Bürgerinnen und Bürger von Birstein ihre neue Gemeindevertretung. Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) tritt an, um eine Politik zu gestalten, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert – unabhängig von Parteivorgaben, getragen von Augenmaß und gesundem Menschenverstand.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten bilden ein Team, das Vielfalt und Ausgewogenheit vereint. Junge Menschen bringen frische Ideen und den Mut, neue Wege zu gehen. Sie stehen für Innovation und eine zukunftsorientierte Perspektive. Gleichzeitig freuen wir uns über einen hohen Frauenanteil, denn Frauen übernehmen bei uns Verantwortung und prägen die Entwicklung unserer Gemeinde aktiv mit.

Ergänzt wird dieses Engagement durch erfahrene Mitstreiter, die ihre Kenntnisse aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen einbringen. Diese Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen ist für uns entscheidend. Sie ermöglicht es, weitblickende Ideen nicht nur zu entwickeln, sondern auch realistisch und nachhaltig umzusetzen.

Wir laden alle ein, die Freude am Mitgestalten haben und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Menschen, die Lust haben, differenziert und konstruktiv zu diskutieren, neue Wege zu gehen und gemeinsam das Beste für unsere Gemeinschaft zu erreichen. Bei uns zählt nicht das Parteibuch, sondern das Engagement für unsere Heimat, Mitbestimmung und Dinge zu bewegen. Wir handeln parteiunabhängig, basisdemokratisch und mit gesundem Menschenverstand.

Am 15. März haben Sie die Möglichkeit, mit Ihrer Stimme für die FBG eine Politik zu unterstützen, die Vielfalt, Augenmaß und Zukunftsorientierung vereint. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Birstein eine Gemeinde bleibt, in der Entscheidungen mit Vernunft und Weitblick getroffen werden – für alle, die hier leben.

Über die folgende Liste hat die FBG am 26.11.2025 abgestimmt und sie ohne Gegenstimmen beschlossen. Zu der Sitzung wurde öffentlich eingeladen, um jedem Bürger die Gelegenheit zu geben mitzureden und sich zu informieren. Getreu dem Motto „Mitmachen statt mitlaufen“ freuen wir uns über jede konstruktive Meinung und über jeden der sich aktiv an der Gemeindepolitik beteiligen möchte. Eine Mitgliedschaft in der FBG ist dafür nicht zwingend nötig.

Die ersten 25 Positionen bewerben sich am 15.03.2026 für die FBG um ein ehrenamliches Amt in den Gremien der Gemeinde.

PositionName
01Jochen Seipel
02Carsten Kauck
03Maiko Spano
04Jens Einschütz
05Dana Kauck
06Peter Blumöhr
07Manfred Schlums
08Udo Manz
09Nadine Lauer
10Reinhold Winter
11Stephanie Gottlieb-Pfeifer
12Ernst Gottlieb
13Hans Heuser
14Kornelia Blumöhr
15Dieter Oechler
16Helmut Benischke
17Alexander Prinz
18Olaf Girschikofsky
19Jan Girschikofsky
20Lothar Breitwieser
21Otto Neidhardt
22Elke Vollkommener
23Hans Dieter Eitel
24Inge Woy-Paul
25Heiner Kauck
26Silke Kauck