Verlässlichkeit entsteht nicht durch Worte, sondern durch gelebte Verantwortung

– April 2026 –

In den vergangenen Wochen wurde in Birstein viel über politische Abläufe, Angebote und vermeintliche Motive gesprochen. Das gehört zu einer lebendigen kommunalen Demokratie dazu. Gleichzeitig zeigt sich, wie wichtig es ist, die Perspektive derjenigen zu erklären, die Verantwortung übernehmen sollen – nicht im Sinne einer Rechtfertigung, sondern als Beitrag zu mehr Transparenz.

Für die Freie Bürgergemeinschaft steht seit jeher ein Grundsatz im Mittelpunkt: Kommunalpolitik funktioniert nur, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu tragen – auch in Ämtern. Wer gestalten möchte, braucht Werkzeuge. Wer Entscheidungen treffen möchte, braucht Mandate. Und wer Veränderungen anstoßen will, muss bereit sein, dafür einzustehen. Das ist kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Projekte umgesetzt, Prozesse gesteuert und Prioritäten gesetzt werden können.

In den Gesprächen nach der Wahl wurde allen Fraktionen ein identisches Angebot zur Mitgestaltung der kommunalen Gremien unterbreitet. Das war bewusst so gewählt: gleiche Chancen, gleiche Verantwortung, gleiche Beteiligung – unabhängig von Größe, Herkunft oder politischer Farbe. Ein solches Vorgehen schafft Fairness und verhindert, dass Posten zu taktischen Instrumenten werden.

Umso wichtiger ist es, klarzustellen: Für die FBG sind Ämter kein Prestigeobjekt, sondern ein Arbeitsauftrag. Wer sie annimmt, tut das nicht, um sich darzustellen, sondern um für die Bürgerinnen und Bürger konkrete Verbesserungen zu erreichen. Wer sie ablehnt, hat dafür möglicherweise gute Gründe – aber die Ablehnung allein darf nicht als moralisch höherwertige Haltung dargestellt werden. Im Gegenteil – Verantwortung zu übernehmen ist notwendig um Veränderung, Lenkung und Mitgestaltung zu sichern.

In der öffentlichen Diskussion entsteht manchmal der Eindruck, als sei es besonders integer, auf Ämter zu verzichten, während diejenigen, die bereit sind, Verantwortung zu tragen, sich erklären müssten. Diese Sichtweise greift zu kurz. Verlässlichkeit zeigt sich nicht im Verweigern, sondern im Mitgestalten. Und Mitgestaltung braucht Strukturen, Aufgaben und Zuständigkeiten.

Die FBG wird auch weiterhin sachorientiert arbeiten, Angebote offen prüfen und Entscheidungen nach Inhalt und Machbarkeit treffen. Dazu gehört, dass man Gesprächsbereitschaft zeigt, aber auch, dass man sich nicht in Rollen drängen lässt, die mit der eigenen Haltung nichts zu tun haben.

Birstein steht vor großen Herausforderungen – finanziell, organisatorisch und strukturell. Diese Aufgaben lassen sich nicht mit Schlagworten lösen, sondern nur mit Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich an klaren Kriterien messen zu lassen: Transparenz, Verlässlichkeit und der Wille, für die Gemeinde zu arbeiten.

Birstein hat gewählt – und die Freie Bürgergemeinschaft bedankt sich herzlich für das Vertrauen aller neuen und treuen Wählerinnen und Wähler. 

– März 2026 –

Das Ergebnis entspricht nicht in allen Punkten unseren Erwartungen, doch es bestätigt eines sehr deutlich: Die Grundidee und die Haltung der FBG bleiben für viele Menschen in Birstein wichtig. Seit über 60 Jahren steht die FBG für Kommunalpolitik, die unabhängig von großen Parteien ist, nah an den Menschen bleibt und Entscheidungen mit Sachverstand und Augenmaß trifft.

In diesem Wahlgang hat sich das Angebot ähnlicher Ansätze erweitert. Das nehmen wir zur Kenntnis und ordnen das Ergebnis verantwortungsvoll ein. Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt. Wir werden Fakten schaffen, Lösungen entwickeln und Birstein auch in der nächsten Legislaturperiode mit vollem Einsatz konstruktiv voranbringen.

Echte, unabhängige und bürgernahe Politik ist jetzt gefragt. 

Dafür steht die FBG – und genau das prüfen wir sorgfältig, bevor wir uns auf Kooperationen einlassen. Es geht nicht um Ämter, nicht um persönliche Interessen einzelner, sondern um die Sache:

Wir wollen eine realistische, bezahlbare und dennoch wirkungsvolle Kommunalpolitik für Birstein gestalten, die die Menschen entlastet und gleichzeitig Fortschritt in der Zukunft ermöglicht.

Wir geben keine Versprechen, die nicht einzuhalten sind, sondern setzen auf kluge Finanzierungskonzepte, auf das Ausschöpfen vorhandener Möglichkeiten und auf Expertise, die in unserer Gemeinde reichlich vorhanden ist. Diese Potenziale müssen identifiziert, aktiviert und erreichbar gemacht werden – das ist anspruchsvoll, aber machbar.

So kann die Kultur und der Tourismus gefördert werden, Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden, die ehrenamtliche Vereinsarbeit gefördert werden, die ärztliche Versorgung sichergestellt werden, die Betreuung der Kinder und das Angebot für Jugendliche verbessert werden, das Interesse aller Menschengruppen stärker gewichtet werden und nicht zuletzt die Anbindung des Öffentlichen Nahverkehrs in unserer ländlichen Umgebung verbessert werden.

Dazu gehört auch, dass die Gemeindespitze bereit ist, den Blick zu weiten, über den Tellerrand zu schauen und die vorhandenen Kompetenzen in Birstein ernsthaft einzubeziehen. Nur im Zusammenspiel aller Kräfte kann verantwortungsvolle Politik entstehen, die unsere Gemeinde stärkt und weiterentwickelt.

Gemeinsam mit Birstein wird die FBG ihren Beitrag dazu leisten – unabhängig, sachorientiert und stets im Interesse der Menschen unserer Gemeinde.

Gute Gespräche und neue Impulse – Bürgerdialog der Freien Bürgergemeinschaft Birstein im Bürgerhaus Mauswinkel

Die Mitglieder und Kandidaten der FBG freuen sich über gute Resonanz beim Bürgerdialog.

– März 2026 –

Birstein-Mauswinkel (re). Der Bürgerdialog der Freien Bürgergemeinschaft im Dorfgemeinschaftshaus Mauswinkel ging als „FBG-Parcours“ neue Wege politischer Veranstaltungskonzepte. Er hat sich als inhaltlich reiches und zugleich bemerkenswert zuversichtliches Signal für die zukünftige kommunalpolitische Arbeit erwiesen. Es gab viele gute Gespräche und ebenso neue Impulse.

Auch wenn der Saal ohne Weiteres zusätzliche Gäste hätte aufnehmen können, prägten vor allem die Tiefe der Gespräche, die Offenheit der Teilnehmenden und die fachlich überzeugenden Beiträge neuer als auch erfahrener Mitglieder den Abend. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie breit das Interesse an einer verantwortungsvollen Weiterentwicklung der Gemeinde ist und wie wertvoll der direkte Austausch bleibt.

Besonders deutlich wurde dies an Themenfeldern, die bislang nur am Rande der öffentlichen Diskussion standen. Neue Mitglieder der Wählerliste brachten frische Perspektiven ein, insbesondere zu den Bedürfnissen von Jugendlichen, der Situation der Vereine und der Bedeutung des Ehrenamts. Die Resonanz der Gäste war spürbar positiv. Hervorgehoben wurde vor allem die souveräne Präsentation von Dana Kauck, die gemeinsam mit Jan Girschikofsky zahlreiche Fragen aufgriff, einordnete und konstruktiv weiterführte. Ihr Beitrag machte sichtbar, wie wichtig eine stärkere Einbindung junger Stimmen und engagierter Vereinsmitglieder für die zukünftige Gemeindearbeit sein wird.

Defizitärer Haushalt erlaubt keine großen Sprünge

Jochen Seipel fasste die finanzielle Situation zusammen und bemerkte einmal mehr, dass mit der aktuellen defizitären Haushaltssituation keine großen Sprünge möglich sind.

Ein weiteres zentrales Thema des Abends war die Frage nach einem möglichen Rechenzentrum in Birstein. Die Diskussion reichte von potenziellen finanziellen Chancen für eine Gemeinde, die mit einem defizitären Haushalt ringt, bis hin zu Sorgen über Umwelt- und Gesundheitsaspekte.

Die Bandbreite der Rückmeldungen zeigte, wie groß der Bedarf an verlässlichen Informationen ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Arbeit der eingerichteten Arbeitsgruppe Rechenzentrum eine wichtige Rolle dabei spielen wird, Transparenz zu schaffen und offene Fragen fundiert zu klären.

Die FBG betonte, dass Entscheidungen dieser Tragweite nur auf Basis nachvollziehbarer Fakten und im engen Austausch mit der Bevölkerung getroffen werden können.

Trotz der thematischen Vielfalt blieb der Abend geprägt von einer konstruktiven Grundhaltung. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, eigene Erfahrungen einzubringen und zugleich neue Sichtweisen mitzunehmen. Die Mischung aus fachlicher Substanz, persönlicher Nähe und gegenseitigem Respekt verlieh der Veranstaltung eine besondere Qualität, die weit über den Abend hinauswirkt.

Für die Freie Bürgergemeinschaft bildet der Bürgerdialog einen wichtigen Baustein für die kommende Legislaturperiode. Die Vielzahl an Impulsen soll nun strukturiert ausgewertet und in die politische Arbeit integriert werden. Ziel ist es, die Gemeindeentwicklung weiterhin verantwortungsvoll, transparent und bürgernah zu gestalten – und dabei sowohl bewährte Themen als auch neu identifizierte Handlungsfelder konsequent und mit gesundem Menschenverstand mitzudenken. Die FBG sieht sich durch den Dialog bestärkt, ihren Kurs einer sachorientierten, lösungsfokussierten Kommunalpolitik fortzuführen und die unterschiedlichen Perspektiven aus der Bürgerschaft aktiv in die Entscheidungsprozesse einzubinden.

Bürgerdialog beim FBG-Parcours

– Februar 2026 –

Birstein. Die Freie Bürgergemeinschaft (FBG) Birstein lädt die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde zu einem öffentlichen Bürgerdialog ein. Anlass sind diverse anhaltenden Diskussionen um Haushalt, aktuell  laufende Großprojekte, geplante Projekte und Pflichtaufgaben, die durch die Gemeinde zu tragen sind.

v.l.n.r. Jan Girschikofsky, Udo Manz, Peter Blumöhr, Manfred Schlums, Jochen Seipel, Maiko Spano, Dana Kauck, Carsten Kauck und Jens Einschütz

Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele die Frage, wie zentrale Bereiche künftig zuverlässig organisiert und finanziert werden können. Hierfür stehen die Mitglieder der FBG im direkten Dialog bereit. An Themenstationen wird besprochen, diskutiert und vor allem werden die Ideen der Gäste notiert, wie es bei der Verbesserung des ÖPNV und den Rad- und Wanderwegen (Udo Manz und Jan Girschikofsky), den Straßengebühren und der Infrastruktur im Allgemeinen (Manfred Schlums und Peter Blumöhr), für die Jugend und in den Vereinen (Dana Kauck), dem Ehrenamt, der medizinischen Versorgung oder auch bei den Feuerwehren (Carsten Kauck und Jens Einschütz) weitergehen kann.

Wie kann Birstein auch weiterhin attraktiv bleiben und allen Generationen eine lebenswerte Umgebung bieten, in der sich alle wohlfühlen?

Um diese Themen gemeinsam mit der Bevölkerung zu erörtern, richtet die FBG am 4. März 2026 ab 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Mauswinkel einen offenen Informations- und Austauschabend aus. Die Veranstalter setzen dabei bewusst nicht auf klassische Vorträge, sondern auf ein dialogorientiertes Format. Sie nennen es den ‚FBG-Parcours‘. An mehreren Themenstationen sollen Gespräche in kleinen Gruppen ermöglicht werden, um Anliegen, Erfahrungen und Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger direkt aufzunehmen und über mögliche Lösungen konstruktiv zu sprechen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Menschen in Birstein und den Ortsteilen derzeit beschäftigen: Welche Herausforderungen sind besonders drängend? Wo bestehen konkrete Probleme im Alltag? Und wie lassen sich wichtige Projekte trotz knapper finanzieller Spielräume weiterdenken? Auch Ideen und Vorschläge zu Infrastruktur, Verkehr, Finanzen und Ehrenamt sollen gesammelt und diskutiert werden.

Die FBG betont, dass der Austausch auf Augenhöhe stattfinden soll.

„Wir haben in nahezu allen Bereichen fachliche Experten unter den birsteiner Bürgerinnen und Bürgern.“

Das Wissen und die Perspektiven der Bevölkerung seien ein wesentlicher Baustein, um tragfähige Lösungen für die Zukunft der Gemeinde zu entwickeln. „Nur gemeinsam können wir gute Wege finden“, heißt es aus den Reihen der Freien Bürgergemeinschaft Birstein.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der FBG freuen sich auf eine rege Teilnahme und einen konstruktiven Abend.

Pressemitteilung – Birsteiner Doppelhaushalt nicht genehmigungsfähig: FBG kritisiert fehlende Vorsorge und riskante Haushaltsführung

– Februar 2026 –

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) warnt seit Jahren vor einer finanziellen Entwicklung, die nun Realität geworden ist: Die Gemeinde steht vor einer angespannten Haushaltslage, deren Ursachen nach Einschätzung der FBG klar benennbar und vermeidbar gewesen wären. Die aktuelle Situation sei nicht überraschend, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen, die auf unsicheren Einnahmeversprechen basierten und ohne ausreichende Vorsorge getroffen wurden.


Nach Analyse der FBG wurde in den vergangenen Jahren wiederholt mit Einnahmen geplant, die weder gesichert noch zeitlich absehbar waren. Dazu zählen unter anderem erwartete Mittel aus Windkraftprojekten. Statt diese potenziellen Einnahmen zunächst in Rücklagen zu überführen, seien sie bereits im Voraus verplant worden – und zwar für Investitionen, deren Folgekosten langfristig belasten. „Es wurde mit Geld gearbeitet, das noch gar nicht zur Verfügung stand“, heißt es aus der FBG. Diese Praxis habe die Gemeinde in eine Lage gebracht, in der finanzielle Spielräume nahezu aufgebraucht sind.
Besonders kritisch bewertet die FBG, dass Warnungen vor dieser Entwicklung regelmäßig abgeschmettert wurden. Hinweise auf Risiken seien als übertrieben dargestellt worden, während gleichzeitig Projekte vorangetrieben wurden, deren Finanzierung auf optimistischen Annahmen beruhte. Arbeitsgruppen, die Risiken bewerten sollten, seien ausgebremst oder gar nicht erst einbezogen worden. Entscheidungen seien häufig getroffen worden, bevor belastbare Fakten vorlagen. Dieses Muster – Geschwindigkeit vor Sorgfalt – habe maßgeblich zur heutigen Situation beigetragen.
Die FBG betont, dass fehlende Rücklagenbildung ein zentrales Problem darstellt. Obwohl absehbar war, dass steigende Ausgaben und Folgekosten aus Großprojekten die Gemeinde langfristig belasten würden, wurde keine finanzielle Vorsorge getroffen. Stattdessen sei der Haushalt durch Vorgriffe auf mögliche zukünftige Einnahmen künstlich stabilisiert worden. Die Folge sei ein strukturelles Defizit, das nun sichtbar wird.
Gleichzeitig spricht sich die FBG klar dagegen aus, die Bürgerinnen und Bürger für diese Fehlentwicklungen zur Kasse zu bitten. Erhöhungen von Abfall-, Wasser- und Abwassergebühren sind zwar nicht unmittelbar möglich, da hier kostendeckend gewirtschaftet werden muss, vor allem aber Steuern wie die Grundsteuer B, lehnt sie ausdrücklich ab. „Die Menschen in Birstein dürfen nicht für die Fehler der Vergangenheit zur Kasse gebeten werden“, so die FBG. Auch die Gewerbesteuer solle nicht angefasst werden: „Wir sollten für Unternehmen attraktiv sein und sie nicht vergraulen“, heißt es. Stattdessen fordert sie einen konsequenten Kurswechsel in der Finanzpolitik der Gemeinde.
Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören eine vollständige Offenlegung der Haushaltslage, ein sofortiger Investitionsstopp für alle nicht zwingend notwendigen Projekte, laufende Projekt neu bewerten und Sparpotentiale identifizieren, sowie die Reaktivierung fachlicher Arbeitsgruppen, die Entscheidungen auf eine solide Grundlage stellen sollen. Darüber hinaus fordert die FBG den Aufbau eines echten Rücklagenfonds, der ausschließlich aus tatsächlich eingegangenen Einnahmen gespeist wird. Eine strikte Haushaltsdisziplin, realistische Planung und Effizienzsteigerungen in der Verwaltung seien unerlässlich, um die Gemeinde mittelfristig zu stabilisieren.
Langfristig setzt die FBG auf eine nachhaltige Einnahmestrategie, die nicht auf Spekulationen, sondern auf realen wirtschaftlichen Entwicklungen basiert. Dazu gehören die Förderung von Gewerbeansiedlungen, die professionelle Nutzung von Fördermitteln sowie eine engere Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden. Ergänzend fordert die FBG eine stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in finanzpolitische Entscheidungen, etwa durch regelmäßige Finanzdialoge und transparente und verständliche Berichterstattung.
Die FBG kommt zu dem Schluss, dass die aktuelle Krise zwar vorhersehbar war, aber nicht unausweichlich. Jetzt gehe es darum, Verantwortung zu übernehmen und die notwendigen strukturellen Veränderungen einzuleiten. „Birstein kann aus dieser Situation herauskommen – aber nur, wenn jetzt ein klarer und ehrlicher Kurswechsel erfolgt“, so die FBG.

Arbeitsgruppe Rechenzentrum ausgebremst

– Januar 2026 –

In der HFA-Sitzung vom 22.01.2026 wurde überraschend verkündet, dass die parteiübergreifend geplante Arbeitsgruppe „Rechenzentrum“ vorerst nicht installiert wird. Begründet wurde dies mit angeblich dringlichen vertraglichen Entscheidungen, die nun „schnell“ getroffen werden müssten. Damit wird die AG faktisch vom Informationsfluss abgeschnitten – und ihrer eigentlichen Aufgabe beraubt.

Die Arbeitsgruppe sollte Fakten zusammentragen, gemeinsam mit Fraktionen, externen Expertisen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern analysieren und fundierte Empfehlungen für Gemeindevertretung und Gemeindevorstand erarbeiten. Alle Fraktionen haben ihre Nominierungen längst abgegeben. Die AG hätte tagen können. Sie hätte informiert werden können. Sie hätte rechtzeitig arbeiten können.

Stattdessen entscheidet der Bürgermeister im Alleingang – ohne erkennbare Hintergründe, ohne transparente Kommunikation. Seine Aussage „Informationen fließen, wenn es an der Zeit ist“ klingt wie ein Zitat aus der Weltpolitik, nicht wie ein Bekenntnis zu bürgernaher Gemeindearbeit.

Das ist kein Beitrag zum Gemeinwohl. Das ist Mauern. Und es ist ein weiteres Beispiel für den systematischen Ausschluss von Beteiligung und Transparenz.

Die Bürgerinnen und Bürger verdienen Klarheit. Die Gemeindevertretung verdient Fakten. Und die Arbeitsgruppe verdient endlich die Möglichkeit, ihre Arbeit aufzunehmen.

„Check den Stimmzettel“ – Deine Fragen, unsere Antworten!

– Januar 2026 –

Am 15. März ist es soweit: Kommunalwahl in Birstein!

Für viele junge Leute ist das die erste Chance, die Zukunft unserer Heimat aktiv mitzugestalten.

Aber Hand aufs Herz: Auch wer nicht zum ersten Mal vor dem XXL-Stimmzettel für Ortsbeirat, Gemeindevertretung oder Kreistag steht, denkt schnell: „Was soll das alles heißen?“

Begriffe wie Kumulieren und Panaschieren klingen kompliziert – und wie verteilt man seine Stimmen so, dass sie wirklich bei den Kandidaten landen, die die eigenen Werte vertreten?

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein lädt alle ein, die mehr wissen wollen:

Erstwähler, Jungwähler, Neugierige – einfach alle, die Fragen zur Wahl haben!

Wir erklären, wie deine Stimme gültig bleibt und was deine Kreuze für Birstein bewirken.

Und das Ganze locker und verständlich, ohne Politik-Kauderwelsch.

Wo? Café Naumann, Birstein
Wann? 24.01.2026, um 14:30 Uhr

Komm vorbei, schnapp dir einen Kaffee und informiere dich – damit deine Wahl nicht nur ein Kreuz ist, sondern ein Statement!

Wir beantworten deine Fragen direkt oder liefern die Antworten nach.

Denn Wählen ist keine Bürokratie, sondern deine Chance, die Zukunft mitzugestalten.

Folge uns auch auf Instagram und Facebook. Du findest uns als „FBGbirstein“

Die Liste für die Kommunalwahl am 15. März 2026 steht.

– November 2025 –

Verantwortung übernehmen, Zukunft gestalten

Am 15. März 2026 wählen die Bürgerinnen und Bürger von Birstein ihre neue Gemeindevertretung. Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) tritt an, um eine Politik zu gestalten, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert – unabhängig von Parteivorgaben, getragen von Augenmaß und gesundem Menschenverstand.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten bilden ein Team, das Vielfalt und Ausgewogenheit vereint. Junge Menschen bringen frische Ideen und den Mut, neue Wege zu gehen. Sie stehen für Innovation und eine zukunftsorientierte Perspektive. Gleichzeitig freuen wir uns über einen hohen Frauenanteil, denn Frauen übernehmen bei uns Verantwortung und prägen die Entwicklung unserer Gemeinde aktiv mit.

Ergänzt wird dieses Engagement durch erfahrene Mitstreiter, die ihre Kenntnisse aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen einbringen. Diese Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen ist für uns entscheidend. Sie ermöglicht es, weitblickende Ideen nicht nur zu entwickeln, sondern auch realistisch und nachhaltig umzusetzen.

Wir laden alle ein, die Freude am Mitgestalten haben und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Menschen, die Lust haben, differenziert und konstruktiv zu diskutieren, neue Wege zu gehen und gemeinsam das Beste für unsere Gemeinschaft zu erreichen. Bei uns zählt nicht das Parteibuch, sondern das Engagement für unsere Heimat, Mitbestimmung und Dinge zu bewegen. Wir handeln parteiunabhängig, basisdemokratisch und mit gesundem Menschenverstand.

Am 15. März haben Sie die Möglichkeit, mit Ihrer Stimme für die FBG eine Politik zu unterstützen, die Vielfalt, Augenmaß und Zukunftsorientierung vereint. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Birstein eine Gemeinde bleibt, in der Entscheidungen mit Vernunft und Weitblick getroffen werden – für alle, die hier leben.

Über die folgende Liste hat die FBG am 26.11.2025 abgestimmt und sie ohne Gegenstimmen beschlossen. Zu der Sitzung wurde öffentlich eingeladen, um jedem Bürger die Gelegenheit zu geben mitzureden und sich zu informieren. Getreu dem Motto „Mitmachen statt mitlaufen“ freuen wir uns über jede konstruktive Meinung und über jeden der sich aktiv an der Gemeindepolitik beteiligen möchte. Eine Mitgliedschaft in der FBG ist dafür nicht zwingend nötig.

Die ersten 25 Positionen bewerben sich am 15.03.2026 für die FBG um ein ehrenamliches Amt in den Gremien der Gemeinde.

PositionName
01Jochen Seipel
02Carsten Kauck
03Maiko Spano
04Jens Einschütz
05Dana Kauck
06Peter Blumöhr
07Manfred Schlums
08Udo Manz
09Nadine Lauer
10Reinhold Winter
11Stephanie Gottlieb-Pfeifer
12Ernst Gottlieb
13Hans Heuser
14Kornelia Blumöhr
15Dieter Oechler
16Helmut Benischke
17Alexander Prinz
18Olaf Girschikofsky
19Jan Girschikofsky
20Lothar Breitwieser
21Otto Neidhardt
22Elke Vollkommener
23Hans Dieter Eitel
24Inge Woy-Paul
25Heiner Kauck
26Silke Kauck

Der Gemeindewald

– November 2025 –

Der Wald hat heute eine große Bedeutung für das Klima, das Gemeinwohl der Bevölkerung und gilt als Freizeit- und Erholungsraum. Daher ist auch im ‚Hessischen Waldgesetz‘ festgelegt, dass der Grundbesitzer eine ordnungsgemäße, nachhaltige und fachkundige Bewirtschaftung sicher zu stellen hat, um ‚Nutz-, Klimaschutz- und Erholungswirkungen‘ zu erhalten. Erhält z.B. die Industrie- oder die Landwirtschaft seit Jahren finanzielle Unterstützung des Staates ist dagegen der Waldbesitzer auf sich allein gestellt, um diesen Auflagen nachzukommen. Hier muss auch die Kommunalpolitik bereit sein, Investitionen in den Wald zu tätigen.

Die Gemeinde Birstein ist Eigentümerin von ca 300 ha Waldfläche (2024=296,6 ha). Diese besteht aus 55 (2025) teilweise getrennt voneinander liegenden Waldabteilungen, die sich über das gesamte Gemeindegebiet (86 km2) verteilen, mit einer Größe von teilweise nur 1000 bis 5000 m2. Die Flächen sind ein Ergebnis der Zusammenlegung der ehemals 16 selbstständigen Gemeinden. Durch diese Zersplitterung und die teilweise ungünstige Flächenstruktur ist die forstliche Betreuung sehr erschwert und macht eine effektive Bewirtschaftung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kaum möglich.

Daher hat die Gemeindevertretung am 4. Juli 2024 betreffend Flächentausch den folgenden Beschluß gefaßt (Auszug):

Um eine bessere Bewirtschaftung des Gemeindewaldes sicherzustellen, hat sich der Gemeindevorstand, insbesondere der für den Gemeindewald zuständige Beigeordnete Reinhold Winter, eingehend mit den einzelnen Waldabteilungen beschäftigt. In mehreren Gesprächen mit dem Fürstenhaus, dem größten Eigentümer an Waldflächen auf dem Gebiet der Gemeinde Birstein, haben sich Schnittmengen für den Tausch von Flächen ergeben.
Ziel der Gemeinde Birstein ist es, die Vielzahl ebenso wie die Zerstreuung der einzelnen Waldabteilungen zu reduzieren, einzelne Flächen zu vergrößern, um eine bessere Bewirtschaftung zu ermöglichen. Die von der Gemeinde dem Fürstenhaus angebotenen Flächen sind allesamt Flächen, die an fürstlichen Wald grenzen. Das Fürstenhaus wiederum hat der Gemeinde Birstein großzügig potenzielle Flächen für einen Tausch angeboten. Sowohl für die Gemeinde Birstein als auch für das Fürstenhaus würde ein solcher Flächentausch eine Arrondierung des Waldes bewirken, das heißt, mehrere Kleinflächen zu einzelnen größeren Flächen zusammenzulegen.

Unter maßgeblicher Beteiligung der FBG wurde daraufhin eine Liste der in Frage kommenden Grundstücke erstellt, die an fürstliche Waldgrundstücke angrenzen und für einen Tausch in Frage kommen. Das sind etwa 30 Grundstücke in verschiedenen Gemarkungen in einer Größe von ca. 52 ha. Auch die fürstliche Rentkammer legte eine entsprechende Liste vor, welche Grundstücke getauscht werden könnten, um die gemeindlichen Flächen zu vergrößern. Nach mehrmaliger Prüfung und in Absprache mit Mitgliedern des LwA verständigte man sich auf eine Liste die dem
Amt für Bodenmanagement zur Begutachtung und Prüfung vorgelegt wurde. Ein Tausch auf Basis eines ‚freiwilligen Landtausches‘ findet unter Federführung der Behörde statt, und muss Flächen- und Wertgleich sein. Auf eine Begutachtung zur Ermittlung des Wertes des Baumbestandes wurde bewusst verzichtet, da es sich um größtenteils Renaturierungsflächen handelt und keinen alten Baumbestand aufweisen.

Durch den geplanten Flächentausch könnte die Gemeinde Birstein eine größere zusammenhängende Waldfläche in der Gemarkung Bösgesäß erhalten, die zusammen mit den bereits vorhandenen Waldflächen eine Gesamtgröße von etwa 50 ha ergeben würde. Auch in der Gemarkung Hettersroth würde so ein größerer zusammenhängender Eigenwaldbestand entstehen. Dafür sollen gemeindeeigene Waldabteilungen in verschiedenen Gemarkungen getauscht werden 18 davon mit einer Größe bis 2 Morgen. Besser zu bewirtschaftende Waldabteilungen würden entstehen.

Als Nutzwald sind die Standortbedingungen des Gemeindewaldes als gut zu bezeichnen, denn gute Wuchsbedingungen für Laubwald mit Edellaubhölzern sind gegeben. Durch die zunehmende Klimaerwärmung gilt dies aber nicht für die noch dominierenden Fichtenbestände. In den letzten zehn Jahren hat sich der Anteil der Fichte im Gemeindewald um etwa 13% verringert. Die beiden Trockensommer 2018 und 2019 haben, neben dem Borkenkäferbefall, zu enormen Ausfällen geführt. Daher wird gerade im Hinblick bei Neuaufforstungen der Anteil des Nadelholzes stark zurück gehen.
Auch das Eschentriebsterben hat dazu geführt, dass jetzt 40- bis 50-jährige Bestände abgeholzt, besser gesagt entsorgt werden müssen, denn als Nutzholz ist dieses nicht mehr zu verwenden. Die Esche wird in einigen Jahren aus unseren Wäldern verschwunden sein.

In unserem Gemeindewald sind anteilig folgende Baumarten zu finden:

Buche7%
Douglasie 1%
Eiche5%
Edellaubbäume (Ahorn, Esche, Kirsche)28%
Weichlaubbäume (Erle, Birke, Pappel) 21%

Es muss oberstes Ziel sein, die vorhandenen Bestände zu erhalten und mit Durchforstungen die Wachstumsbedingungen (Naturverjüngung) zu verbessern und auch ggf. durch Nachauf-forstungen die Standorte zu stärken. Die Pflegedringlichkeit ist auf ca. 16 ha der Fläche festgestellt worden und unbedingt durchzuführen. Kurzfristige Erfolge werden hier allerdings nicht zu erzielen sein, denn die zahlen sich erst nach Jahrzehnten aus.

Mitmachen statt mitlaufen – Deine Stimme für Birstein!

Am 14.11.2025 lud der Vorstand der Freien Bürgergemeinschaft Birstein interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Listenaufstellung ab 19:30 Uhr in das DRK-Depot in der Industriestraße in Birstein ein.

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) steht für eine Politik jenseits von Parteiprogrammen – unabhängig, sachlich und ganz nah an den Menschen, die hier leben.

Wir suchen engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich für das Gemeinwohl einsetzen möchten – ohne Fraktionszwang, ohne Parteipolitik, aber mit Herz für unsere 16 Ortsteile.

  • Du willst mitgestalten, statt nur zuzusehen?
  • Du glaubst an offene Diskussionen und echte Lösungen für unsere Gemeinde?
  • Du möchtest, dass Entscheidungen wieder dem Wohl der Bürger dienen?

Dann komm zur FBG – für eine freie, demokratische und bürgernahe Kommunalpolitik. Gemeinsam machen wir Birstein stark – von hier, für hier.

Jetzt auf unsere Liste für die Kommunalwahl im März 2026!

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) steht in einer langen Tradition von freien Listen in unserer Region.

Dabei geht es immer um die Menschen im eigenen Umfeld und in der direkten Gemeinschaft unserer Mitbürger. Es geht immer um kommunale Themen und wie das Leben unserer Mitmenschen und uns selbst, dort wo wir wohnen und leben, bestmöglich zu gestalten ist.

Dazu war, ist und wird es auch in Zukunft notwendig sein auf die Themen der Gemeinde Birstein, die alle 16 Ortsteile inkludiert, zu schauen und mit Sachverstand und Augenmaß abzuwägen, zu diskutieren und letztlich zu entscheiden, was für alle Mitbürger das Beste sein kann.

Je mehr Mitbürger sich an dieser Arbeit beteiligen, umso größer ist die Chance, Demokratie direkt anzuwenden und den Willen der Bürger umzusetzen.

Es sind keine parteitaktischen Abwägungen nötig, weder innerhalb der Fraktionsflügel noch gegenüber anderen Parteien

Selbst innerhalb der Freien Bürgergemeinschaft herrschen oftmals zu einzelnen Themen unterschiedliche Auffassungen. Das ist die Grundlage der Demokratie und die Grundlage jeder produktiven Diskussion, die am Ende durch Mehrheiten zu Entscheidungen führt – stets zum Wohle der gesamten Bevölkerung unserer Gemeinde – nie zum Wohle einzelner spezieller Gesinnungsgruppen, oder bundesparteipolitischer Zwänge.

Dabei stand und steht bis heute immer der Bürger im Mittelpunkt der Arbeit.

Die Kandidaten der FBG werden auch in Zukunft mit allen politischen Gruppierungen konstruktiv zum Wohle unserer Gemeinde zusammenarbeiten, um im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Lösungen zu finden.

Weitere Informationen finden sich auf https://FBG-Birstein.de. Der Kontakt kann über das Kontaktformular, oder als E-Mail an Vorstand@FBG-Birstein.de hergestellt werden. Gerne dürfen die bekannten Vertreter der FBG auch direkt angesprochen werden, oder es kann in anderer Form unterstützt werden (https://fbg-birstein.de/unterstuetzen-sie-uns/).

Es grüßt die Freie Bürgergemeinschaft Birstein.

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