Birstein hat gewählt – und die Freie Bürgergemeinschaft bedankt sich herzlich für das Vertrauen aller neuen und treuen Wählerinnen und Wähler. 

– März 2026 –

Das Ergebnis entspricht nicht in allen Punkten unseren Erwartungen, doch es bestätigt eines sehr deutlich: Die Grundidee und die Haltung der FBG bleiben für viele Menschen in Birstein wichtig. Seit über 60 Jahren steht die FBG für Kommunalpolitik, die unabhängig von großen Parteien ist, nah an den Menschen bleibt und Entscheidungen mit Sachverstand und Augenmaß trifft.

In diesem Wahlgang hat sich das Angebot ähnlicher Ansätze erweitert. Das nehmen wir zur Kenntnis und ordnen das Ergebnis verantwortungsvoll ein. Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt. Wir werden Fakten schaffen, Lösungen entwickeln und Birstein auch in der nächsten Legislaturperiode mit vollem Einsatz konstruktiv voranbringen.

Echte, unabhängige und bürgernahe Politik ist jetzt gefragt. 

Dafür steht die FBG – und genau das prüfen wir sorgfältig, bevor wir uns auf Kooperationen einlassen. Es geht nicht um Ämter, nicht um persönliche Interessen einzelner, sondern um die Sache:

Wir wollen eine realistische, bezahlbare und dennoch wirkungsvolle Kommunalpolitik für Birstein gestalten, die die Menschen entlastet und gleichzeitig Fortschritt in der Zukunft ermöglicht.

Wir geben keine Versprechen, die nicht einzuhalten sind, sondern setzen auf kluge Finanzierungskonzepte, auf das Ausschöpfen vorhandener Möglichkeiten und auf Expertise, die in unserer Gemeinde reichlich vorhanden ist. Diese Potenziale müssen identifiziert, aktiviert und erreichbar gemacht werden – das ist anspruchsvoll, aber machbar.

So kann die Kultur und der Tourismus gefördert werden, Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden, die ehrenamtliche Vereinsarbeit gefördert werden, die ärztliche Versorgung sichergestellt werden, die Betreuung der Kinder und das Angebot für Jugendliche verbessert werden, das Interesse aller Menschengruppen stärker gewichtet werden und nicht zuletzt die Anbindung des Öffentlichen Nahverkehrs in unserer ländlichen Umgebung verbessert werden.

Dazu gehört auch, dass die Gemeindespitze bereit ist, den Blick zu weiten, über den Tellerrand zu schauen und die vorhandenen Kompetenzen in Birstein ernsthaft einzubeziehen. Nur im Zusammenspiel aller Kräfte kann verantwortungsvolle Politik entstehen, die unsere Gemeinde stärkt und weiterentwickelt.

Gemeinsam mit Birstein wird die FBG ihren Beitrag dazu leisten – unabhängig, sachorientiert und stets im Interesse der Menschen unserer Gemeinde.

Pressemitteilung – Birsteiner Doppelhaushalt nicht genehmigungsfähig: FBG kritisiert fehlende Vorsorge und riskante Haushaltsführung

– Februar 2026 –

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) warnt seit Jahren vor einer finanziellen Entwicklung, die nun Realität geworden ist: Die Gemeinde steht vor einer angespannten Haushaltslage, deren Ursachen nach Einschätzung der FBG klar benennbar und vermeidbar gewesen wären. Die aktuelle Situation sei nicht überraschend, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen, die auf unsicheren Einnahmeversprechen basierten und ohne ausreichende Vorsorge getroffen wurden.


Nach Analyse der FBG wurde in den vergangenen Jahren wiederholt mit Einnahmen geplant, die weder gesichert noch zeitlich absehbar waren. Dazu zählen unter anderem erwartete Mittel aus Windkraftprojekten. Statt diese potenziellen Einnahmen zunächst in Rücklagen zu überführen, seien sie bereits im Voraus verplant worden – und zwar für Investitionen, deren Folgekosten langfristig belasten. „Es wurde mit Geld gearbeitet, das noch gar nicht zur Verfügung stand“, heißt es aus der FBG. Diese Praxis habe die Gemeinde in eine Lage gebracht, in der finanzielle Spielräume nahezu aufgebraucht sind.
Besonders kritisch bewertet die FBG, dass Warnungen vor dieser Entwicklung regelmäßig abgeschmettert wurden. Hinweise auf Risiken seien als übertrieben dargestellt worden, während gleichzeitig Projekte vorangetrieben wurden, deren Finanzierung auf optimistischen Annahmen beruhte. Arbeitsgruppen, die Risiken bewerten sollten, seien ausgebremst oder gar nicht erst einbezogen worden. Entscheidungen seien häufig getroffen worden, bevor belastbare Fakten vorlagen. Dieses Muster – Geschwindigkeit vor Sorgfalt – habe maßgeblich zur heutigen Situation beigetragen.
Die FBG betont, dass fehlende Rücklagenbildung ein zentrales Problem darstellt. Obwohl absehbar war, dass steigende Ausgaben und Folgekosten aus Großprojekten die Gemeinde langfristig belasten würden, wurde keine finanzielle Vorsorge getroffen. Stattdessen sei der Haushalt durch Vorgriffe auf mögliche zukünftige Einnahmen künstlich stabilisiert worden. Die Folge sei ein strukturelles Defizit, das nun sichtbar wird.
Gleichzeitig spricht sich die FBG klar dagegen aus, die Bürgerinnen und Bürger für diese Fehlentwicklungen zur Kasse zu bitten. Erhöhungen von Abfall-, Wasser- und Abwassergebühren sind zwar nicht unmittelbar möglich, da hier kostendeckend gewirtschaftet werden muss, vor allem aber Steuern wie die Grundsteuer B, lehnt sie ausdrücklich ab. „Die Menschen in Birstein dürfen nicht für die Fehler der Vergangenheit zur Kasse gebeten werden“, so die FBG. Auch die Gewerbesteuer solle nicht angefasst werden: „Wir sollten für Unternehmen attraktiv sein und sie nicht vergraulen“, heißt es. Stattdessen fordert sie einen konsequenten Kurswechsel in der Finanzpolitik der Gemeinde.
Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören eine vollständige Offenlegung der Haushaltslage, ein sofortiger Investitionsstopp für alle nicht zwingend notwendigen Projekte, laufende Projekt neu bewerten und Sparpotentiale identifizieren, sowie die Reaktivierung fachlicher Arbeitsgruppen, die Entscheidungen auf eine solide Grundlage stellen sollen. Darüber hinaus fordert die FBG den Aufbau eines echten Rücklagenfonds, der ausschließlich aus tatsächlich eingegangenen Einnahmen gespeist wird. Eine strikte Haushaltsdisziplin, realistische Planung und Effizienzsteigerungen in der Verwaltung seien unerlässlich, um die Gemeinde mittelfristig zu stabilisieren.
Langfristig setzt die FBG auf eine nachhaltige Einnahmestrategie, die nicht auf Spekulationen, sondern auf realen wirtschaftlichen Entwicklungen basiert. Dazu gehören die Förderung von Gewerbeansiedlungen, die professionelle Nutzung von Fördermitteln sowie eine engere Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden. Ergänzend fordert die FBG eine stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in finanzpolitische Entscheidungen, etwa durch regelmäßige Finanzdialoge und transparente und verständliche Berichterstattung.
Die FBG kommt zu dem Schluss, dass die aktuelle Krise zwar vorhersehbar war, aber nicht unausweichlich. Jetzt gehe es darum, Verantwortung zu übernehmen und die notwendigen strukturellen Veränderungen einzuleiten. „Birstein kann aus dieser Situation herauskommen – aber nur, wenn jetzt ein klarer und ehrlicher Kurswechsel erfolgt“, so die FBG.

Arbeitsgruppe Rechenzentrum ausgebremst

– Januar 2026 –

In der HFA-Sitzung vom 22.01.2026 wurde überraschend verkündet, dass die parteiübergreifend geplante Arbeitsgruppe „Rechenzentrum“ vorerst nicht installiert wird. Begründet wurde dies mit angeblich dringlichen vertraglichen Entscheidungen, die nun „schnell“ getroffen werden müssten. Damit wird die AG faktisch vom Informationsfluss abgeschnitten – und ihrer eigentlichen Aufgabe beraubt.

Die Arbeitsgruppe sollte Fakten zusammentragen, gemeinsam mit Fraktionen, externen Expertisen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern analysieren und fundierte Empfehlungen für Gemeindevertretung und Gemeindevorstand erarbeiten. Alle Fraktionen haben ihre Nominierungen längst abgegeben. Die AG hätte tagen können. Sie hätte informiert werden können. Sie hätte rechtzeitig arbeiten können.

Stattdessen entscheidet der Bürgermeister im Alleingang – ohne erkennbare Hintergründe, ohne transparente Kommunikation. Seine Aussage „Informationen fließen, wenn es an der Zeit ist“ klingt wie ein Zitat aus der Weltpolitik, nicht wie ein Bekenntnis zu bürgernaher Gemeindearbeit.

Das ist kein Beitrag zum Gemeinwohl. Das ist Mauern. Und es ist ein weiteres Beispiel für den systematischen Ausschluss von Beteiligung und Transparenz.

Die Bürgerinnen und Bürger verdienen Klarheit. Die Gemeindevertretung verdient Fakten. Und die Arbeitsgruppe verdient endlich die Möglichkeit, ihre Arbeit aufzunehmen.

„Check den Stimmzettel“ – Deine Fragen, unsere Antworten!

– Januar 2026 –

Am 15. März ist es soweit: Kommunalwahl in Birstein!

Für viele junge Leute ist das die erste Chance, die Zukunft unserer Heimat aktiv mitzugestalten.

Aber Hand aufs Herz: Auch wer nicht zum ersten Mal vor dem XXL-Stimmzettel für Ortsbeirat, Gemeindevertretung oder Kreistag steht, denkt schnell: „Was soll das alles heißen?“

Begriffe wie Kumulieren und Panaschieren klingen kompliziert – und wie verteilt man seine Stimmen so, dass sie wirklich bei den Kandidaten landen, die die eigenen Werte vertreten?

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein lädt alle ein, die mehr wissen wollen:

Erstwähler, Jungwähler, Neugierige – einfach alle, die Fragen zur Wahl haben!

Wir erklären, wie deine Stimme gültig bleibt und was deine Kreuze für Birstein bewirken.

Und das Ganze locker und verständlich, ohne Politik-Kauderwelsch.

Wo? Café Naumann, Birstein
Wann? 24.01.2026, um 14:30 Uhr

Komm vorbei, schnapp dir einen Kaffee und informiere dich – damit deine Wahl nicht nur ein Kreuz ist, sondern ein Statement!

Wir beantworten deine Fragen direkt oder liefern die Antworten nach.

Denn Wählen ist keine Bürokratie, sondern deine Chance, die Zukunft mitzugestalten.

Folge uns auch auf Instagram und Facebook. Du findest uns als „FBGbirstein“

Mitmachen statt mitlaufen – Deine Stimme für Birstein!

Am 14.11.2025 lud der Vorstand der Freien Bürgergemeinschaft Birstein interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Listenaufstellung ab 19:30 Uhr in das DRK-Depot in der Industriestraße in Birstein ein.

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) steht für eine Politik jenseits von Parteiprogrammen – unabhängig, sachlich und ganz nah an den Menschen, die hier leben.

Wir suchen engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich für das Gemeinwohl einsetzen möchten – ohne Fraktionszwang, ohne Parteipolitik, aber mit Herz für unsere 16 Ortsteile.

  • Du willst mitgestalten, statt nur zuzusehen?
  • Du glaubst an offene Diskussionen und echte Lösungen für unsere Gemeinde?
  • Du möchtest, dass Entscheidungen wieder dem Wohl der Bürger dienen?

Dann komm zur FBG – für eine freie, demokratische und bürgernahe Kommunalpolitik. Gemeinsam machen wir Birstein stark – von hier, für hier.

Jetzt auf unsere Liste für die Kommunalwahl im März 2026!

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) steht in einer langen Tradition von freien Listen in unserer Region.

Dabei geht es immer um die Menschen im eigenen Umfeld und in der direkten Gemeinschaft unserer Mitbürger. Es geht immer um kommunale Themen und wie das Leben unserer Mitmenschen und uns selbst, dort wo wir wohnen und leben, bestmöglich zu gestalten ist.

Dazu war, ist und wird es auch in Zukunft notwendig sein auf die Themen der Gemeinde Birstein, die alle 16 Ortsteile inkludiert, zu schauen und mit Sachverstand und Augenmaß abzuwägen, zu diskutieren und letztlich zu entscheiden, was für alle Mitbürger das Beste sein kann.

Je mehr Mitbürger sich an dieser Arbeit beteiligen, umso größer ist die Chance, Demokratie direkt anzuwenden und den Willen der Bürger umzusetzen.

Es sind keine parteitaktischen Abwägungen nötig, weder innerhalb der Fraktionsflügel noch gegenüber anderen Parteien

Selbst innerhalb der Freien Bürgergemeinschaft herrschen oftmals zu einzelnen Themen unterschiedliche Auffassungen. Das ist die Grundlage der Demokratie und die Grundlage jeder produktiven Diskussion, die am Ende durch Mehrheiten zu Entscheidungen führt – stets zum Wohle der gesamten Bevölkerung unserer Gemeinde – nie zum Wohle einzelner spezieller Gesinnungsgruppen, oder bundesparteipolitischer Zwänge.

Dabei stand und steht bis heute immer der Bürger im Mittelpunkt der Arbeit.

Die Kandidaten der FBG werden auch in Zukunft mit allen politischen Gruppierungen konstruktiv zum Wohle unserer Gemeinde zusammenarbeiten, um im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Lösungen zu finden.

Weitere Informationen finden sich auf https://FBG-Birstein.de. Der Kontakt kann über das Kontaktformular, oder als E-Mail an Vorstand@FBG-Birstein.de hergestellt werden. Gerne dürfen die bekannten Vertreter der FBG auch direkt angesprochen werden, oder es kann in anderer Form unterstützt werden (https://fbg-birstein.de/unterstuetzen-sie-uns/).

Es grüßt die Freie Bürgergemeinschaft Birstein.

PS: Folgen Sie uns auf Facebook.

Am 23.02.2025 hat Birstein gewählt

– März 2025 –

Ein Kommentar von Maiko Spano:

Die Birsteiner Bürgerinnen und Bürger wünschen sich einen politischen Wechsel.

Aufgrund des Namens wird eine Alternative zu den etablierten Parteien versprochen.

Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Bürgerinnen und Bürger engagieren, politisch, in Vereinen und Gemeinschaften, um das Recht auf Mitbestimmung wahrzunehmen und zu sichern.

Zugegeben – rechtes Politikverständnis ist geschichtlich im Verständnis stark markiert und wird mit Rassissmus, Fremdenfeindlichkeit und Verfassungs- und Demokratiefeindlichkeit gleichgesetzt.

Das muss es aber nicht.

Sowohl der rechte Rand, als auch der linke Rand sind extreme gesellschaftliche Meinungen und in der Demokratie notwendig und sinnvoll.

So kann ein ausgeglichener Umgang mit unterschiedlichen Themen vollzogen werden.

Wählt man aber diese veremindliche „Alternative“ als politische Partei, übersieht man, dass genau diese demokratisch freiheitlichen Themen nicht gewollt sind.

Demokratifeindlichkeit, gemeinschaftliche Errungenschaften wie einen gemeinsamen Wirtschaftsraum, eine gemeinsame Währung, abzulehnen, Pauschalisierung durch Randgruppenpolemik und Rassendiskriminierung machen eine solche Partei unwählbar.

Weiterhin macht sich eine solche Partei unglaubwürdig, wenn deren Kanzlerkandidatin der vergangenen Bundestagswahl, ein Leben jenseits der Werte der eigenen Partei führt. Ein Leben in einer gleichgeschlechtlichen Beziehunng mit einer Partnerin mit MIgrationshintergrund, einem adoptierten Kind und dem Wohnsitz und dem Lebensmittelpunkt außerhalb der Bundesrepublik.

Konsequenterweise wäre eine solche Kanzlerin völlig widersprüchlich.

Wir haben nach wie vor in Deutschland eines der besten – wenn nicht sogar das beste Sozialsystem der Welt. Es geht den Menschen nicht schlechter aufgrund dieses unschlagbaren Sozialsystems. Wir haben nach dem Zweiten Weltkrieg unseren stetig steigenden Wohlstand der Demokratie zu verdanken.

Den Staat als Schuldigen für persönliche Schicksalsschläge, Verschlechterungen des persönlichen Wohlstandes und alles Schlechte, das einem widerfährt, zu identifizieren ist ein einfaches Unterfangen. Kommt da eine angebliche „Alternative“ um die Ecke, ist das eine willkommene und einfache Gelegenheit.

So einfach sollte man es sich nicht machen. Nutzt die Demokratie, so lange wir sie haben, um Euch zu engagieren, um mitzumachen, um unser schönes Birstein zu stärken und nach vorne zu bringen. Verlasst Euch aber nicht auf Alternativen, die sich durch Polemik oftmals gut und richtig anhören, befasst man sich aber etwas tiefer damit, eher das Gegenteil bedeuten.

Die politischen Ränder sind wichtig. Themenbezogen sollte man für einige Themen mehr nach links und für andere Themen mehr nach rechts schauen, um umsetzbare Kompromisse und Lösungen zu finden, die allen helfen und nützen und die Mitte der Gemeinschaft und Gesellschaft verbessern, oder zumindest nicht verschlechtern.

Die Entscheidung dürfen allerdings niemals nur von extrem links, oder von extrem rechts getroffen werden. Das wäre das Ende des Lebens, wie wir es kennen, genießen und seit 80 Jahren in unserem schönen Land und unserer schönen Gemeinde BIrstein schätzen.

Wo investieren wir uns hin?

– Februar 2025 –

Für die Jahre 2025 bis 2028 stehen in der Gemeinde Birstein über 16 Millionen Euro an Investitionen an, die bereits geplant sind. Für die Finanzhaushalte der nächsten Jahre bedeutet das einen durchschnittlichen Ausgleich von über 4 Millionen Euro jährlich. Hier sind weder unvorhergesehene Aufwände enthalten noch sind Erhöhungen dieser geplanten Investitionen aufgrund von Preiserhöhungen durch Inflation und anderer Kostensteigerungen kalkuliert.

Ein Haushalt ist erst dann genehmigungsfähig, wenn er ausgeglichen ist. Vereinfacht gesagt, um einen Haushalt auszugleichen müssen die Einnahmen die Ausgaben ausgleichen. Schafft man das nicht, gibt es die Möglichkeit, Investitionen auf mehrere Jahre zu kalkulieren und so einen Spielraum zu schaffen, den Haushalt möglichst lange genehmigungsfähig zu rechnen, da die Abträge der Investitionen kreativ genutzt werden können.

Im besten Fall funktioniert dieses Risiko und man schafft es, den Haushalt mit langfristigen Einnahmen  aus zusätzlichen Quellen ausgeglichen zu halten. Fallen diese Einnahmen weg, wird lediglich der letzte Haushalt in der Planungsphase nicht mehr genehmigungsfähig sein, weil irgendwann Rechnungen zu zahlen sind.

Wer erinnert sich da noch an die ursprünglichen Bedenken Einzelner, deren Verhalten als projekbehindernd und ablehnend missverstanden wurde. Diese vermeindlichen Spielverderber und Schwarzseher, die alles verhindern wollten, was es an tollen, spannenden und zukunfstweisenden Projekten gab.

Nun, irgendwann kommt die Rechnung. Ist der Haushalt dann nicht mehr genehmigungsfähig, muss er konsolidiert werden. Das bedeutet wiederum, die Kommune muss Maßnahmen umsetzen, um entweder einzusparen, oder zusätzliche Einnahmen zu generieren. Das ist dann aber in aller Regel nicht mehr möglich und die Kommune wird durch die zuständige Aufsichtsbehörde beauftragt, Einnahmen durch Anpassungen der Steuern – in aller Regel wird das dann die Grundsteuer B sein, da das am effektivsten ist – zu generieren, damit der Haushalt wieder ausgeglichen und genehmigungsfähig ist.

Nun werden die kommunalen Verantwortlichen zurecht sagen können, dass dies nicht deren Intension war, sondern die Beauftragung durch die Behörde auferlegt wurde.

Wer wird sich dann noch daran erinnern, dass es einmal „Spielverderber“ gab, denen das Wohlbefinden und der Wolhlstand ihrer Mitbürger wichtiger waren, als wahlkampfwirksame schöne bunte und große Projekte.

Kehren wir nun zurück in die Gegenwart.

Es ist nicht so, dass die Zweifler gegen diese Projekte sind. Vielmehr sollten diese Projekte nach Notwendigkeit und Liquidität so priorisiert werden, dass sie umgesetzt werden können, aber dennoch den Bürgerinnen und Bürgern genau dazu dienen, wofür sie gedacht sein sollten: als Aufwertung der Lebensqualität in unserer schönen Gemeinde, ohne dafür gesondert – wenngleich auch erst in einigen Jahren – zur Kasse gebeten zu werden.

Dafür ist es allerdings auch notwendig, Projekte mit höherer Priorität vorzuziehen und in Abstimmungen gegen Projekte zu stimmen, die anders umgesetzt und effizienter priorisiert sogar forciert worden wären und werden.

Warum soll ich wählen?

– Januar 2025 –

Weil es mein Recht und Privileg ist!

Durch die Wahl bestimmen wir als Bürger unsere Vertreter. Artikel 20 des Grundgesetzes sichert die Demokratie und ermöglicht es jedem Wahlberechtigten, aktiv an der Demokratie teilzunehmen.

Weil jede Stimme zählt!

Wahlen können oft knapp ausgehen. Jede einzelne Stimme kann entscheidend sein, um die Partei zu unterstützen, die ich favorisiere. Meine Stimme zählt!

Weil andere entscheiden, wenn ich nicht wähle!

Nicht abgegebene Stimmen gehen verloren. Wenn ich nicht wähle, überlasse ich anderen die Entscheidung, wer mich vertritt.

Weil Wählen mich vor Extremismus schützt!

Nicht zu wählen, erleichtert es extremistischen Kräften, mehr Einfluss auf die Politik zu gewinnen. Eine hohe Wahlbeteiligung kann dies verhindern. Deshalb ist meine Stimme wichtig.

Weil Nichtwählen aus Protest nicht funktioniert!

Eine Partei durch Nichtwählen abstrafen, funktioniert nicht. Meine Stimme geht einfach verloren. Nicht zu wählen, schadet keiner Partei. Wenn ich wähle, kann ich klar eine Partei bevorzugen.

Weil Wählen heißt, Verantwortung zu übernehmen!

Die Politik entscheidet heute über viele Themen von morgen, die uns in Zukunft betreffen werden. Nichtwähler verzichten darauf, Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen und sie mitzugestalten.

Weil ich aktiv die Politik beeinflussen kann!

Mit meiner Stimme nehme ich Einfluss auf die Politik und somit auf wichtige Fragen des Alltags.

Weil auch ungültige Stimmzettel zählen!

Es ist besser, einen ungültigen Stimmzettel abzugeben, als gar nicht zu wählen – denn ungültige Stimmen zählen zur Wahlbeteiligung. Viele ungültige Stimmen setzen ein symbolisches Signal: Das Interesse an Politik ist da, aber die Parteien repräsentieren nicht die Wähler.

Weil Wählen Bürgerpflicht ist!

Niemand ist gezwungen, zur Wahl zu gehen. Aber ich habe die Freiheit dazu – und sollte sie nutzen! Eine Demokratie kann nur bestehen, wenn sich Bürger daran beteiligen. Außerdem sind die gewählten Personen dadurch legitimiert, dass möglichst viele für sie gestimmt haben.

Jahreshauptversammlung der Freien Bürgergemeinschaft Birstein (FBG)

Am 20. November 2023 hat sich die Freie Bürgergemeinschaft (FBG) zur nachgeholten Jahreshauptversammlung 2023 zusammengefunden. Es wurde sich im DRK – Depot in Birstein getroffen, um die Geschäftsjahre 2021, 2022 und 2023 zu besprechen.
Bevor es an die Tagesordnung ging, wurde der von uns gegangenen Mitglieder gedacht.

Auf der Tagesordnung standen, neben der diversen Berichte der Gremien, auch die satzungsgemäßen Vorstandswahlen an.
Den Kassenbericht übernahmen in diesem Jahr die Kassenprüfer Süren Reifschneider und Maiko Spano, die eine einwandfreie Kassenführung attestierten und die Entlastung des Vorstandes beantragten.

Jochen Seipel wurde als erster Vorsitzender bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzenden konnten auch Hans Heuser und Christian Götz wiedergewonnen werden.
Peter Blumöhr als Kassierer und Ernst Gottlieb als Schriftführer komplettieren den Vorstand. Jens Einschütz und Süren Reifschneider wurden als Kassenprüfer gewählt.

Abschließend unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurde diskutiert, wie sich die Freie Bürgergemeinschaft in Zukunft aufstellen will. Hier war man sich schnell einig, dass die FBG auch weiterhin mit Sachverstand und Verantwortung zum Wohle aller Birsteiner Bürgerinnen und Bürger einstehen und sich einsetzen wird. Hierzu werden wir auf alle politischen Gruppierungen zugehen, um in konstruktiver Zusammenarbeit auch in schwierigen Zeiten das Wohl unserer Birsteiner Gemeinschaft zu sichern und zu verbessern.
Wir möchten besonders auch Jugendliche, junge Erwachsene, sowie Erst- und Neuwähler motivieren, für das Wohl der Gemeinschaft mitzuarbeiten, zu streiten, aber auch zu entscheiden und Verantwortung zu übernehmen.

Birsteiner Markt: Bürger werden zur Ideenfindung und Gestaltung eingeladen

September 2023

Die Freie Bürgergemeinschaft (FBG) hat erkannt, dass die Bürger von Birstein zahlreiche Ideen zur Gestaltung und Umsetzung des Birsteiner Marktes haben. Nun möchte die FBG diese Ideen zusammentragen und Bürger ansprechen, die sich für den Markt stark machen möchten.

Medienwirksame Ansagen und Vorschläge aus diversen Richtungen sind willkommen und dienen als Anreiz für die Planung des Marktes. Es muss allerdings sichergestellt werden, dass Ideen zu Attraktionen und Marktveranstaltungen auch umsetzbar sind. Eine erfolgreiche und zielorientierte Planung kann nur mit realistischen Ideen und den zwingend dazugehörigen Umsetzungs- und Finanzierungskonzepten realisiert werden.

Die FBG betont, dass der Markt für alle Birsteiner Bürger in allen Ortsteilen interessant sein soll. Auch angrenzende Gemeinden sind herzlich eingeladen, am Markt teilzunehmen und diesen vor allem mit uns zu feiern.

Der Markt soll Attraktionen für alle Altersgruppen liefern.

In den traditionellen Krämermarkt mit dem Verkauf von Socken, Spielzeug und Küchenartikeln, ist eine Integration ortsansässiger Handwerker, Kulturschaffender und der Verkauf lokaler Erzeugnisse denkbar und wünschenswert.

Mit neuen Ideen, können auch neue Standorte und Umsetzungsmodelle überlegt werden.

Die Veranstaltungen im Zelt sollten nach definierten Gesichtspunkten der Umsetzbarkeit, der Attraktivität und der Zielgruppen an den diversen Markttagen ausgewählt werden.

Um sicherzustellen, dass es ein Markt für alle wird, sollen Vertreter aus allen Altersgruppen und Interessensbereichen in die Gestaltung mit einbezogen werden.

Die FBG plant in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Bürgermeister, die Gemeinde bei der Ideenfindung, Gestaltung und Umsetzung der zukünftigen Märkte der kommenden Jahre zu unterstützen. Interessierte Bürger werden dazu aufgerufen, sich bei der FBG zu melden und aktiv mitzuarbeiten.

Besonders gesucht werden Kerbburschen, Menschen mit Erfahrungen bei ähnlichen Veranstaltungen und alle, denen der Birsteiner Markt wichtig ist und als erhaltenswert angesehen wird.

Mitbürger, die Einblicke in andere Kommunen mit vergleichbaren Märkten haben. In jedem Fall alle, die sich als sachkundig verstehen und die sich mit Freude für das Fortbestehen des Birsteiner Marktes einsetzen wollen.

Wer mitmachen möchte kann sich gerne über den Kontaktbereich unter http://fbg-birstein.de  an uns wenden oder uns direkt ansprechen.

Einige der Fragen, die bei der Planung des Marktes berücksichtigt werden sollen, sind:

  • Wie soll der Krämermarkt zukünftig gestaltet werden?
  • Wie kann der Festumzug wieder zu einem attraktiven Highlight des Marktes werden?
  • Ist die Lasershow ein adäquater Ersatz, oder soll wieder ein Feuerwerk stattfinden?
  • Wie können die Veranstaltungen im Zelt attraktiver gestaltet werden, so dass sie möglichst alle Altersgruppen unserer Gäste und Mitbürger der Großgemeinde Birstein ansprechen?

Helfen Sie uns und der Gemeinde die nächsten Birsteiner Märkte zu unvergesslichen Ereignissen werden zu lassen.

Wir sind dabei.

Es grüßt die Freie Bürgergemeinschaft Birstein.