Das Rechenzentrum kommt: Sachverstand statt Stimmungsmache!
Die Gemeindevertretung hat am Donnerstag (11.06.2026) den städtebaulichen Vertrag für das geplante Rechenzentrum beschlossen. Als Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) begleiten wir dieses Großprojekt kritisch, unabhängig und mit gesundem Menschenverstand.
Unser Maßstab: Solide Finanzen und Lebensqualität
- Die Chancen: Der Wärmeenergiefonds bringt sicheres Geld in die Kasse. Das entlastet die Bürger bei steuerlichen Abgaben. Dazu kommen Arbeitsplätze und wirtschaftliche Impulse.
- Die Risiken: Ein massiver Betonklotz verändert unser Landschaftsbild und den Blick Richtung Hoherodskopf dauerhaft. Sorgen um Lärm und den Schutz unserer ländlichen Idylle sind real.
Der entscheidende Zusatz: Eure Chance zum Mitmachen!
Wir laufen nicht einfach mit – wir gestalten. Auf unseren Druck hin wurde beschlossen:
Der Gemeindevorstand muss eine verbindliche Absichtserklärung (Letter of Intent) mit dem Betreiber verhandeln.
Hier kommen die Bürger ins Spiel. Wir gießen Eure Sorgen in harte, belastbare Auflagen!
Schreibt Eure Bedenken in die Kommentare! Welche Vorgaben muss der Betreiber zwingend erfüllen?
Inspiration für Eure Kommentare – So könnten konkrete Auflagen im Letter of Intent aussehen:
- Sichtschutz & Optik: Verpflichtende, dichte Eingrünung durch heimische Bäume und Fassadenbegrünung, um den Betonklotz bestmöglich im Landschaftsbild zu verstecken.
- Strenger Lärmschutz: Verbindliche Höchstgrenzen für die Kühlanlagen, die weit unter den gesetzlichen Mindestvorgaben liegen – besonders für die Nachtstunden.
- Verkehrskonzept: Rigorose Routenplanung für den Baustellen- und Lieferverkehr, damit die Wohngebiete der Kerngemeinde komplett entlastet werden.
- Ressourcenschutz: Vertragliche Zusicherung, dass die lokale Trinkwasserversorgung Vorrang hat und der enorme Kühlwasserbedarf nicht zu Lasten unserer Bürger geht.
