Birstein hat gewählt – und die Freie Bürgergemeinschaft bedankt sich herzlich für das Vertrauen aller neuen und treuen Wählerinnen und Wähler. 

– März 2026 –

Das Ergebnis entspricht nicht in allen Punkten unseren Erwartungen, doch es bestätigt eines sehr deutlich: Die Grundidee und die Haltung der FBG bleiben für viele Menschen in Birstein wichtig. Seit über 60 Jahren steht die FBG für Kommunalpolitik, die unabhängig von großen Parteien ist, nah an den Menschen bleibt und Entscheidungen mit Sachverstand und Augenmaß trifft.

In diesem Wahlgang hat sich das Angebot ähnlicher Ansätze erweitert. Das nehmen wir zur Kenntnis und ordnen das Ergebnis verantwortungsvoll ein. Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt. Wir werden Fakten schaffen, Lösungen entwickeln und Birstein auch in der nächsten Legislaturperiode mit vollem Einsatz konstruktiv voranbringen.

Echte, unabhängige und bürgernahe Politik ist jetzt gefragt. 

Dafür steht die FBG – und genau das prüfen wir sorgfältig, bevor wir uns auf Kooperationen einlassen. Es geht nicht um Ämter, nicht um persönliche Interessen einzelner, sondern um die Sache:

Wir wollen eine realistische, bezahlbare und dennoch wirkungsvolle Kommunalpolitik für Birstein gestalten, die die Menschen entlastet und gleichzeitig Fortschritt in der Zukunft ermöglicht.

Wir geben keine Versprechen, die nicht einzuhalten sind, sondern setzen auf kluge Finanzierungskonzepte, auf das Ausschöpfen vorhandener Möglichkeiten und auf Expertise, die in unserer Gemeinde reichlich vorhanden ist. Diese Potenziale müssen identifiziert, aktiviert und erreichbar gemacht werden – das ist anspruchsvoll, aber machbar.

So kann die Kultur und der Tourismus gefördert werden, Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden, die ehrenamtliche Vereinsarbeit gefördert werden, die ärztliche Versorgung sichergestellt werden, die Betreuung der Kinder und das Angebot für Jugendliche verbessert werden, das Interesse aller Menschengruppen stärker gewichtet werden und nicht zuletzt die Anbindung des Öffentlichen Nahverkehrs in unserer ländlichen Umgebung verbessert werden.

Dazu gehört auch, dass die Gemeindespitze bereit ist, den Blick zu weiten, über den Tellerrand zu schauen und die vorhandenen Kompetenzen in Birstein ernsthaft einzubeziehen. Nur im Zusammenspiel aller Kräfte kann verantwortungsvolle Politik entstehen, die unsere Gemeinde stärkt und weiterentwickelt.

Gemeinsam mit Birstein wird die FBG ihren Beitrag dazu leisten – unabhängig, sachorientiert und stets im Interesse der Menschen unserer Gemeinde.

Gute Gespräche und neue Impulse – Bürgerdialog der Freien Bürgergemeinschaft Birstein im Bürgerhaus Mauswinkel

Die Mitglieder und Kandidaten der FBG freuen sich über gute Resonanz beim Bürgerdialog.

– März 2026 –

Birstein-Mauswinkel (re). Der Bürgerdialog der Freien Bürgergemeinschaft im Dorfgemeinschaftshaus Mauswinkel ging als „FBG-Parcours“ neue Wege politischer Veranstaltungskonzepte. Er hat sich als inhaltlich reiches und zugleich bemerkenswert zuversichtliches Signal für die zukünftige kommunalpolitische Arbeit erwiesen. Es gab viele gute Gespräche und ebenso neue Impulse.

Auch wenn der Saal ohne Weiteres zusätzliche Gäste hätte aufnehmen können, prägten vor allem die Tiefe der Gespräche, die Offenheit der Teilnehmenden und die fachlich überzeugenden Beiträge neuer als auch erfahrener Mitglieder den Abend. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie breit das Interesse an einer verantwortungsvollen Weiterentwicklung der Gemeinde ist und wie wertvoll der direkte Austausch bleibt.

Besonders deutlich wurde dies an Themenfeldern, die bislang nur am Rande der öffentlichen Diskussion standen. Neue Mitglieder der Wählerliste brachten frische Perspektiven ein, insbesondere zu den Bedürfnissen von Jugendlichen, der Situation der Vereine und der Bedeutung des Ehrenamts. Die Resonanz der Gäste war spürbar positiv. Hervorgehoben wurde vor allem die souveräne Präsentation von Dana Kauck, die gemeinsam mit Jan Girschikofsky zahlreiche Fragen aufgriff, einordnete und konstruktiv weiterführte. Ihr Beitrag machte sichtbar, wie wichtig eine stärkere Einbindung junger Stimmen und engagierter Vereinsmitglieder für die zukünftige Gemeindearbeit sein wird.

Defizitärer Haushalt erlaubt keine großen Sprünge

Jochen Seipel fasste die finanzielle Situation zusammen und bemerkte einmal mehr, dass mit der aktuellen defizitären Haushaltssituation keine großen Sprünge möglich sind.

Ein weiteres zentrales Thema des Abends war die Frage nach einem möglichen Rechenzentrum in Birstein. Die Diskussion reichte von potenziellen finanziellen Chancen für eine Gemeinde, die mit einem defizitären Haushalt ringt, bis hin zu Sorgen über Umwelt- und Gesundheitsaspekte.

Die Bandbreite der Rückmeldungen zeigte, wie groß der Bedarf an verlässlichen Informationen ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Arbeit der eingerichteten Arbeitsgruppe Rechenzentrum eine wichtige Rolle dabei spielen wird, Transparenz zu schaffen und offene Fragen fundiert zu klären.

Die FBG betonte, dass Entscheidungen dieser Tragweite nur auf Basis nachvollziehbarer Fakten und im engen Austausch mit der Bevölkerung getroffen werden können.

Trotz der thematischen Vielfalt blieb der Abend geprägt von einer konstruktiven Grundhaltung. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, eigene Erfahrungen einzubringen und zugleich neue Sichtweisen mitzunehmen. Die Mischung aus fachlicher Substanz, persönlicher Nähe und gegenseitigem Respekt verlieh der Veranstaltung eine besondere Qualität, die weit über den Abend hinauswirkt.

Für die Freie Bürgergemeinschaft bildet der Bürgerdialog einen wichtigen Baustein für die kommende Legislaturperiode. Die Vielzahl an Impulsen soll nun strukturiert ausgewertet und in die politische Arbeit integriert werden. Ziel ist es, die Gemeindeentwicklung weiterhin verantwortungsvoll, transparent und bürgernah zu gestalten – und dabei sowohl bewährte Themen als auch neu identifizierte Handlungsfelder konsequent und mit gesundem Menschenverstand mitzudenken. Die FBG sieht sich durch den Dialog bestärkt, ihren Kurs einer sachorientierten, lösungsfokussierten Kommunalpolitik fortzuführen und die unterschiedlichen Perspektiven aus der Bürgerschaft aktiv in die Entscheidungsprozesse einzubinden.

Bürgerdialog beim FBG-Parcours

– Februar 2026 –

Birstein. Die Freie Bürgergemeinschaft (FBG) Birstein lädt die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde zu einem öffentlichen Bürgerdialog ein. Anlass sind diverse anhaltenden Diskussionen um Haushalt, aktuell  laufende Großprojekte, geplante Projekte und Pflichtaufgaben, die durch die Gemeinde zu tragen sind.

v.l.n.r. Jan Girschikofsky, Udo Manz, Peter Blumöhr, Manfred Schlums, Jochen Seipel, Maiko Spano, Dana Kauck, Carsten Kauck und Jens Einschütz

Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele die Frage, wie zentrale Bereiche künftig zuverlässig organisiert und finanziert werden können. Hierfür stehen die Mitglieder der FBG im direkten Dialog bereit. An Themenstationen wird besprochen, diskutiert und vor allem werden die Ideen der Gäste notiert, wie es bei der Verbesserung des ÖPNV und den Rad- und Wanderwegen (Udo Manz und Jan Girschikofsky), den Straßengebühren und der Infrastruktur im Allgemeinen (Manfred Schlums und Peter Blumöhr), für die Jugend und in den Vereinen (Dana Kauck), dem Ehrenamt, der medizinischen Versorgung oder auch bei den Feuerwehren (Carsten Kauck und Jens Einschütz) weitergehen kann.

Wie kann Birstein auch weiterhin attraktiv bleiben und allen Generationen eine lebenswerte Umgebung bieten, in der sich alle wohlfühlen?

Um diese Themen gemeinsam mit der Bevölkerung zu erörtern, richtet die FBG am 4. März 2026 ab 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Mauswinkel einen offenen Informations- und Austauschabend aus. Die Veranstalter setzen dabei bewusst nicht auf klassische Vorträge, sondern auf ein dialogorientiertes Format. Sie nennen es den ‚FBG-Parcours‘. An mehreren Themenstationen sollen Gespräche in kleinen Gruppen ermöglicht werden, um Anliegen, Erfahrungen und Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger direkt aufzunehmen und über mögliche Lösungen konstruktiv zu sprechen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Menschen in Birstein und den Ortsteilen derzeit beschäftigen: Welche Herausforderungen sind besonders drängend? Wo bestehen konkrete Probleme im Alltag? Und wie lassen sich wichtige Projekte trotz knapper finanzieller Spielräume weiterdenken? Auch Ideen und Vorschläge zu Infrastruktur, Verkehr, Finanzen und Ehrenamt sollen gesammelt und diskutiert werden.

Die FBG betont, dass der Austausch auf Augenhöhe stattfinden soll.

„Wir haben in nahezu allen Bereichen fachliche Experten unter den birsteiner Bürgerinnen und Bürgern.“

Das Wissen und die Perspektiven der Bevölkerung seien ein wesentlicher Baustein, um tragfähige Lösungen für die Zukunft der Gemeinde zu entwickeln. „Nur gemeinsam können wir gute Wege finden“, heißt es aus den Reihen der Freien Bürgergemeinschaft Birstein.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der FBG freuen sich auf eine rege Teilnahme und einen konstruktiven Abend.

Pressemitteilung – Birsteiner Doppelhaushalt nicht genehmigungsfähig: FBG kritisiert fehlende Vorsorge und riskante Haushaltsführung

– Februar 2026 –

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) warnt seit Jahren vor einer finanziellen Entwicklung, die nun Realität geworden ist: Die Gemeinde steht vor einer angespannten Haushaltslage, deren Ursachen nach Einschätzung der FBG klar benennbar und vermeidbar gewesen wären. Die aktuelle Situation sei nicht überraschend, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen, die auf unsicheren Einnahmeversprechen basierten und ohne ausreichende Vorsorge getroffen wurden.


Nach Analyse der FBG wurde in den vergangenen Jahren wiederholt mit Einnahmen geplant, die weder gesichert noch zeitlich absehbar waren. Dazu zählen unter anderem erwartete Mittel aus Windkraftprojekten. Statt diese potenziellen Einnahmen zunächst in Rücklagen zu überführen, seien sie bereits im Voraus verplant worden – und zwar für Investitionen, deren Folgekosten langfristig belasten. „Es wurde mit Geld gearbeitet, das noch gar nicht zur Verfügung stand“, heißt es aus der FBG. Diese Praxis habe die Gemeinde in eine Lage gebracht, in der finanzielle Spielräume nahezu aufgebraucht sind.
Besonders kritisch bewertet die FBG, dass Warnungen vor dieser Entwicklung regelmäßig abgeschmettert wurden. Hinweise auf Risiken seien als übertrieben dargestellt worden, während gleichzeitig Projekte vorangetrieben wurden, deren Finanzierung auf optimistischen Annahmen beruhte. Arbeitsgruppen, die Risiken bewerten sollten, seien ausgebremst oder gar nicht erst einbezogen worden. Entscheidungen seien häufig getroffen worden, bevor belastbare Fakten vorlagen. Dieses Muster – Geschwindigkeit vor Sorgfalt – habe maßgeblich zur heutigen Situation beigetragen.
Die FBG betont, dass fehlende Rücklagenbildung ein zentrales Problem darstellt. Obwohl absehbar war, dass steigende Ausgaben und Folgekosten aus Großprojekten die Gemeinde langfristig belasten würden, wurde keine finanzielle Vorsorge getroffen. Stattdessen sei der Haushalt durch Vorgriffe auf mögliche zukünftige Einnahmen künstlich stabilisiert worden. Die Folge sei ein strukturelles Defizit, das nun sichtbar wird.
Gleichzeitig spricht sich die FBG klar dagegen aus, die Bürgerinnen und Bürger für diese Fehlentwicklungen zur Kasse zu bitten. Erhöhungen von Abfall-, Wasser- und Abwassergebühren sind zwar nicht unmittelbar möglich, da hier kostendeckend gewirtschaftet werden muss, vor allem aber Steuern wie die Grundsteuer B, lehnt sie ausdrücklich ab. „Die Menschen in Birstein dürfen nicht für die Fehler der Vergangenheit zur Kasse gebeten werden“, so die FBG. Auch die Gewerbesteuer solle nicht angefasst werden: „Wir sollten für Unternehmen attraktiv sein und sie nicht vergraulen“, heißt es. Stattdessen fordert sie einen konsequenten Kurswechsel in der Finanzpolitik der Gemeinde.
Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören eine vollständige Offenlegung der Haushaltslage, ein sofortiger Investitionsstopp für alle nicht zwingend notwendigen Projekte, laufende Projekt neu bewerten und Sparpotentiale identifizieren, sowie die Reaktivierung fachlicher Arbeitsgruppen, die Entscheidungen auf eine solide Grundlage stellen sollen. Darüber hinaus fordert die FBG den Aufbau eines echten Rücklagenfonds, der ausschließlich aus tatsächlich eingegangenen Einnahmen gespeist wird. Eine strikte Haushaltsdisziplin, realistische Planung und Effizienzsteigerungen in der Verwaltung seien unerlässlich, um die Gemeinde mittelfristig zu stabilisieren.
Langfristig setzt die FBG auf eine nachhaltige Einnahmestrategie, die nicht auf Spekulationen, sondern auf realen wirtschaftlichen Entwicklungen basiert. Dazu gehören die Förderung von Gewerbeansiedlungen, die professionelle Nutzung von Fördermitteln sowie eine engere Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden. Ergänzend fordert die FBG eine stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in finanzpolitische Entscheidungen, etwa durch regelmäßige Finanzdialoge und transparente und verständliche Berichterstattung.
Die FBG kommt zu dem Schluss, dass die aktuelle Krise zwar vorhersehbar war, aber nicht unausweichlich. Jetzt gehe es darum, Verantwortung zu übernehmen und die notwendigen strukturellen Veränderungen einzuleiten. „Birstein kann aus dieser Situation herauskommen – aber nur, wenn jetzt ein klarer und ehrlicher Kurswechsel erfolgt“, so die FBG.

Arbeitsgruppe Rechenzentrum ausgebremst

– Januar 2026 –

In der HFA-Sitzung vom 22.01.2026 wurde überraschend verkündet, dass die parteiübergreifend geplante Arbeitsgruppe „Rechenzentrum“ vorerst nicht installiert wird. Begründet wurde dies mit angeblich dringlichen vertraglichen Entscheidungen, die nun „schnell“ getroffen werden müssten. Damit wird die AG faktisch vom Informationsfluss abgeschnitten – und ihrer eigentlichen Aufgabe beraubt.

Die Arbeitsgruppe sollte Fakten zusammentragen, gemeinsam mit Fraktionen, externen Expertisen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern analysieren und fundierte Empfehlungen für Gemeindevertretung und Gemeindevorstand erarbeiten. Alle Fraktionen haben ihre Nominierungen längst abgegeben. Die AG hätte tagen können. Sie hätte informiert werden können. Sie hätte rechtzeitig arbeiten können.

Stattdessen entscheidet der Bürgermeister im Alleingang – ohne erkennbare Hintergründe, ohne transparente Kommunikation. Seine Aussage „Informationen fließen, wenn es an der Zeit ist“ klingt wie ein Zitat aus der Weltpolitik, nicht wie ein Bekenntnis zu bürgernaher Gemeindearbeit.

Das ist kein Beitrag zum Gemeinwohl. Das ist Mauern. Und es ist ein weiteres Beispiel für den systematischen Ausschluss von Beteiligung und Transparenz.

Die Bürgerinnen und Bürger verdienen Klarheit. Die Gemeindevertretung verdient Fakten. Und die Arbeitsgruppe verdient endlich die Möglichkeit, ihre Arbeit aufzunehmen.