– Pressemitteilung – 28.02.2021

Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) ist für die Neugestaltung des Dorfmittelpunktes „Bürgerzentrum Birstein“.
Peter Blumöhr, FBG-Fraktionsvorsitzender und Birsteins Ortsvorsteher, ist sicher: ja, Birsteins Bürgerzentrum muss renoviert werden.
Die neue Gemeindevertretung wird als eine ihrer ersten Aufgaben die Finanzierung des Umbaus und der Renovierung des Bürgerzentrums Birstein hin zum Dorfmittelpunkt zu beschließen haben.
Es gilt, aus dem in die Jahre gekommen Saal und dem trostlosen Parkplatz einen neuen, attraktiven Treffpunkt und eine Versammlungsstätte für alle Generationen im Herzen von Birstein zu schaffen.

Die neue Gemeindevertretung hat ein Raumkonzept zu beraten und zu beschließen, das den Bedürfnissen unserer Vereine und Gruppen wie aber auch den Jugendlichen und Familien Birsteins gerecht wird, führt Blumöhr aus. Dies wird nach dem Umbau des kath. Gemeindehauses zu einem Kindergarten umso dringlicher, da dieses Gebäude bisher Vereinen als Treffpunkt zur Verfügung stand.

Bei allen Ideen für eine Neugestaltung des Bürgerzentrums und seines Umfeldes gilt es jedoch, mit den finanziellen Mitteln der Gemeinde sorgsam umzugehen, stellen die Freien Bürger heraus.

Der große Saal ist als Veranstaltungszentrum für Vereinsfeste, Aufführungen und Familienfeiern mit den entsprechenden Nebenräumen, wie Thekenraum und Abstellräumen zu entwickeln. Gleichzeitig muss der Saal auch weiterhin für die angrenzende Gaststätte zur Verfügung stehen, was gerade für die Platzierung des Thekenraumes ein wichtiges Kriterium ist, so die Freie Bürgergemeinschaft.

Das Birsteiner Bürgerzentrum wurde in den 70er Jahren in Verbindung mit der Gemeindeverwaltung, einer Gaststätte und einem PKW-Parkplatz im Anschluss an den Schlosspark gebaut.

Nach über 40 Jahren entspricht besonders der Saal nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen an Barrierefreiheit, Installationen und Brandschutz.

Da notwendige Renovierungen jahrelang immer wieder hinausgezögert wurden, müssen die Räumlichkeiten nunmehr nach den gesetzlichen Bestimmungen saniert werden, verdeutlicht Blumöhr.

Die im Rahmen des IKEK-Programmes und der Dorferneuerung zusammengetragenen Vorschläge und Wünsche der Birsteiner Bürger und Vereine gilt es selbstreden bei der Neugestaltung miteinzubeziehen.

Diskutieren können wir die Zahl der Gruppenräume und deren Lage aber deren Notwendigkeit sollte unbestritten sein, ist sich Blumöhr sicher.

Auch das Umfeld rund um das Rathaus und das Bürgerzentrum gilt es im Rahmen der Fördermaßnahmen attraktiv zu gestalten. Birstein brauche für seine Bürger ein generationenübergreifendes Bürgerzentrum mit einem attraktiven, zum Verweilen einladenden Umfeld.

Die Freie Bürgermeinschaft wird ihren Beitrag zur Umsetzung dieses zentralen Bausteins der Weiterentwicklung der Kerngemeinde leisten, so der FBG-Fraktionsvorsitzende abschließend.

Förderung von Kultur und Tourismus

Um die kulturelle Vielfalt und touristische Attraktivität Birsteins nachhaltig zu fördern, braucht es eine klare, lokal verankerte Strategie, die auf Zusammenarbeit, Authentizität und Sichtbarkeit setzt:

1. Lokale Identität sichtbar machen: Birstein besitzt ein reiches kulturelles Erbe und eine beeindruckende Naturlandschaft. Diese sollen durch gezielte Veranstaltungen, thematische Führungen und kreative Formate wie „Kulturspaziergänge“ oder „Offene Höfe“ stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.

2. Kooperation mit Vereinen und Gastgebern stärken: Die Einbindung von Kulturvereinen, Gastronomie, Beherbergungsbetrieben und regionalen Produzenten schafft Synergien und fördert ein lebendiges Netzwerk, das Besucher willkommen heißt und zum Wiederkommen einlädt.

3. Digitale und visuelle Präsenz ausbauen: Ein moderner, emotional ansprechender Webauftritt sowie CI-konforme Flyer, Kalender und Social-Media-Inhalte mit authentischen Bildern aus Birstein erhöhen die Reichweite und machen Angebote leicht zugänglich – auch für jüngere Zielgruppen.

4. Fördermittel gezielt nutzen: Durch kluge Antragstellung und transparente Projektplanung können Landes- und Bundesmittel für Kultur und Tourismus erschlossen werden – etwa für barrierefreie Infrastruktur, kulturelle Bildungsangebote oder nachhaltige Tourismuskonzepte.

Förderung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit

Das Ehrenamt war Thema beim Neujahrsempfang der DRK Ortsvereinigung Birstein Brachttal Anfang diesen Jahres (2026). Von Dr. Rolf Müller wurden Daten und Fakten zum Thema zusammengetragen. Diese zeigen den Wert, die Wirkung und den wirtschaftlichen Wert auf. Ehrenamtliche Tätigkeit verhindert die Vereinsamung von Menschen. Nähme man das Ehrenamt weg, müsste der Staat viele dieser Aufgaben übernehmen. Aufgrund der Kosten von geschätzten 80mrd.Euro könnte der Staat das in der jetzigen Form überhaupt nicht leisten. Die Folge wäre eine Ausdünnung der Leistung und dazu eine vollständige Regulierung. Gerade hierin liegt der Freiraum für das Ehrenamt, viele Leistungen selber zu gestalten, zu organisieren und Dinge genau so zu machen wie man sich das vorstellt.
Ehrenamt ist damit ein Stück weit auch Demokratie.
Vor diesem Hintergrund wird einmal mehr deutlich, wie wichtig das Ehrenamt in Birstein ist.
Wir, die FBG werden das Ehrenamt weiterhin unterstützen.
Zuletzt haben wir die Freistellung der Vereine von Benutzungsgebühren für DGHs samt Nebenkosten und Festplätze mit der Gemeindevertretung auf den Weg gebracht.

Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der Gemeinde Birstein

Wir unterstützen im Rahmen unserer Möglichkeiten und damit den Möglichkeiten der Gemeinde die Stärkung Birsteins als Gesundheitsstandort.
In 2024 hat die Gemeindevertretung beschlossen, Praxisräume in einem noch zu erstellenden Gebäude eines privaten Investors langfristig anzumieten und diese an einen MVZ-Betreiber unterzuvermieten. Die Modalitäten dieses Geschäftes haben in Teilen unserer Fraktion Unmut hervorgerufen.

Siehe hierzu auch – Presseartikel – Die Freie Bürgergemeinschaft Birstein (FBG) bezieht Stellung zu einem nicht unumstrittenen Verfahren.


Es bleibt der Gemeinde und damit uns Bürgern zu wünschen, dass Ende 2026 alle Annahmen zum Ziel führen und ein Praxisbetrieb in der Steinauer Straße in Birstein aufgenommen wird. Andernfalls wird das Risiko schlagend, das eine Mehrheit der Gemeindevertreter offensichtlich für nicht so relevant gehalten hat.
Wir haben als Freie Bürgergemeinschaft unsere Kritik am Verfahren kundgetan. Gleichwohl haben wir als Teil des Kommunalparlaments das Vorgehen abgesegnet.


Daneben sind wir in Birstein mit der Rettungswache des DRK bestens für den medizinischen Notfall versorgt. Unser Dank gilt hier den Machern und dem unermüdlichen Einsatz der DRK Ortsvereinigung Birstein Brachttal. Mit dem Altenhilfezentrum am Rosengarten werden Heimplätze und betreutes Wohnen angeboten. Ferner gibt es mehrere Unternehmen im Bereich der ambulanten Pflege. Allen hier tätigen Personen und auch den praktizierenden Ärzten in unserer Gemeinde gilt unser Dank!

Stärkere Gewichtung der Interessen benachteiligter Personengruppen

Alle Menschen sind unterschiedlich. Aber „es ist normal verschieden zu sein“,  wie es der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker einmal formulierte. Alle sind wir mit Talenten und Fähigkeiten ausgestattet, aber auch mit Begrenzungen und Handicaps. Manche Menschen haben erhebliche oder dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen oder Sinnesbeeinträchtigungen.

Diesen Menschen wollen wir zukünftig mehr Gehör geben. So soll unsere Gemeindeverwaltung auch für diese Menschen eine verlässliche Anlaufstelle sein, in der sie Beratung und Hilfestellung erfahren. In der ihnen der Weg zu Fachbehörden geöffnet wird.

Auch möchten wir, dass bei zukünftigen Bau- und Sanierungsmaßnahmen an kommunalen Einrichtungen den Bedürfnissen dieser Menschen (Stichwort: Barrierefreiheit) mehr Rechnung getragen wird.

Schlussendlich hat auch die Einrichtung eines entsprechenden Beirates, als Ansprechpartner für die Menschen vor Ort und als beratendes und verbindendes Glied hin zur Gemeindeverwaltung und den politischen Gremien, einen gewissen Charme für die Freie Bürgergemeinschaft.

Bessere ÖPNV-Anbindung unserer einzelnen Ortsteile

Mobilität ist im ländlichen Raum ein herausforderndes Thema. Mit der Umstellung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 haben wir im Bereich der Schülerbeförderung eine Schlechterstellung erfahren, die nur mit viel Mühe und Anstrengungen von privaten und politischen Akteuren korrigiert werden konnte.


Eine Verbesserung der derzeitigen Situation wäre mit dem Fahrdienst Carlos möglich, muss aber aufgrund der Ausgestaltung dieser Serviceleistung von der Gemeinde mit rund 100.000,– Euro pro Jahr bezuschusst werden. Dann wären Fahrten auch in benachbarte Kreise möglich und der Zugang zu Fahrtzielen wie Ärzten, Physiotherapeuten und anderen Anlässen außerhalb unseres Gemeindegebietes möglich.


Die KVG hat im Januar in der 2026 Gemeinde ein Pilotprojekt vorgestellt, dass diese kreisübergreifenden Fahrten ebenfalls nicht bieten kann, aber insgesamt gleichwohl eine Verbesserung der Anbindung der Ortsteile schafft, die nicht direkt an der B276 liegen. Hier kann schon zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2026 eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Die FBG wird sich hierfür einsetzen.


In der kommenden Legislatur werden wir uns erneut mit dem Thema Bürgerbus beschäftigen und diesen für den ursprünglich verfolgten Zweck in Einsatz zu bringen.

Liste 6 | Jochen Seipel | Listenplatz 1

In meiner Funktion als Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender der FBG stehe ich für vernünftige Lösungen in allen Bereichen der Gemeinde ein.
Die Kommunalpolitik umfasst ein weites Spektrum an Aufgaben und als Gemeindevertreter trage ich Verantwortung gegenüber unseren Einwohnern.
Mit Wahlzeiträumen von 5 Jahren lassen sich sehr genau Entscheidungen und Entwicklungen aus der Vergangenheit beobachten und Auswirkungen in die Zukunft feststellen. Mit diesem Erfahrungsschatz stehe ich mit den Kollegen für eine weitere Amtszeit zur Wahl und damit für eine Fortsetzung
unserer soliden Politik, für die Erhaltung der Infrastruktur der Gemeinde und soweit unsere finanziellen Möglichkeiten es zulassen, für die Verbesserung der Lebensqualität in unserer Gemeinde zur Verfügung.


Liste 6 | Carsten Kauck | Listenplatz 2

Kommunalpolitik ist besonders greifbar, da die Entscheidungen und Ergebnisse oft direkt vor der Haustür sichtbar sind.

Ich möchte weiterhin unsere Daseinsvorsorge stärken. Unsere kommunalen Kindergärten und die hausärztliche Versorgung sehe ich dabei als Grundpfeiler der Gemeinde .

Das Ehrenamt ist das Rückgrat Birsteins. Feuerwehren und Vereine erhalten weiterhin meine Unterstützung.

Es bedarf einer modernen Infrastruktur. Breitbandausbau und ein vernünftiger ÖPNV sind heute Standortfaktoren.

Vorangestellt: alles muss bezahlbar sein, Steuererhöhungen und neue Schulden sind keine Lösung.


Liste 6 | Maiko Spano | Listenplatz 3

Die Gemeinde trägt Verantwortung – nicht abstrakt, sondern ganz konkret für das tägliche Leben aller Bürgerinnen und Bürger. Dazu gehört eine funktionierende Infrastruktur, ausreichend Wohnraum, gute Betreuung für Kinder, attraktive Freizeitangebote und eine verlässliche Notfallversorgung. All das ist unverzichtbar, und all das kostet Geld.

Deshalb muss die Gemeinde dafür sorgen, dass genügend finanzielle Mittel vorhanden sind, um diese Grundbedürfnisse zu sichern. Das gelingt nur, wenn mit Weitsicht und Vernunft gewirtschaftet wird:

  • klare Prioritäten setzen,
  • zuerst das Notwendige finanzieren,
  • und weitergehende Projekte nur auf Basis solider, durchdachter Finanzierungskonzepte angehen.

Finanzielle Mittel können durch Spenden aus der Wirtschaft, oder durch die Ansiedlung neuer Gewerbetreibenden in Birstein, oder viele andere Wege generiert werden. Diese Möglichkeiten zu finden und umzusetzen ist eine der Kernaufgaben in der Gemeindepolitik, der Gemeindevertreter, des Gemeindevorstandes und nicht zuletzt des Vorsitzenden des Gemeindevorstandes, dem Bürgermeister selbst.

Der schlechteste aller Wege wäre es, die Bürgerinnen und Bürger zur Kasse zu bitten, weil zuvor schlecht geplant oder riskant finanziert wurde. Steuererhöhungen dürfen niemals das Reparaturwerkzeug für Fehlentscheidungen sein.

Genau das versuche ich mit aller Kraft zu verhindern. Der Geldbeutel der Menschen muss tabu sein. Wer mit dem Geld anderer arbeitet, trägt eine besondere Verantwortung – und muss entsprechend achtsam handeln.

Wenn dieses Bewusstsein in der Gemeindepolitik verankert ist, dann hat sich mein Einsatz gelohnt.